2 : 1
   
 
BSG Motor Zschopau
 
 
SV Tirol Dittmannsdorf
 
 
 
   
Erzgebirgsliga

 
 
  1. BSG Motor Zschopau 33 +33  
  2. TSV Jahnsdorf 24 +12  
  3. BSV Gelenau 22 +10  
  4. FV Krokusblüte Drebach 22 +6  
  5. SV Tirol Dittmannsdorf/W. 20 +9  
  6. VfB Zöblitz-Pobershau 20 0  
  7. SV Blau-Weiß Schwarzenberg 19 +3  
  8. FSV Motor Marienberg 17 -6  
  9. SV Germania Gornau 16 -3  
  10. FV Blau-Weiß Königswalde 16 -9  
  11. FSV Burkhardtsdorf 16 -13  
  12. SV Mittweidatal Raschau/M. 11 -15  
  13. SG Auerbach/Hormersdorf 10 -13  
  14. SV Falkenbach 8 -14  
   
 
    detaillierte Tabelle      
 
 
 
 
 
 
 
04.03.2012
14.00 Uhr
   
 
BSG Motor Zschopau
 
 
TSV Jahnsdorf
 
 
 
BSG Motor Zschopau II - TBV Thum
 
5 : 0

 
BSG Motor Zschopau II - FV Krokusblüte Drebach II
 
11.03.2012, 13.00 Uhr
 
 
 
 
    Neues auf der Website
    26.01.2012: Schiedsrichter - Infos zu M. Auge
 
    24.01.2012: Nachwuchs - aktuelle Spielpläne
 
    24.01.2012: Nachwuchs - Foto C-Junioren
 
    13.11.2011: Galerie - Zschopau vs. Marienberg
 
    13.11.2011: Erste - weitere Spielerfotos
   
02. Februar 2012
- Am 05. Februar beginnt für die BSG Motor Zschopau mit Vorbereitungsspielen zur Rückrunde in der Erzgebirgsliga. Dabei stehen für die beiden Männermannschaften zunächst je vier Partien im Terminkalender. Erst wird es dann wieder am 05. März. Dann empfängt Motor im Erzgebirgspokal-Viertelfinale den TSV Jahnsdorf. (jk)
 
05.02., 14.00 Uhr Meeraner SV (Kreisoberliga Zwickau) - BSG Motor Zschopau  
12.02., 12.00 Uhr SV Affalter II (1. Kreisklasse Erzgebirge) - BSG Motor Zschopau II  
12.02., 14.00 Uhr ESV Lok Zwickau (Kreisoberliga Zwickau) - BSG Motor Zschopau  
19.02., 12.00 Uhr VfB Empor Glauchau III (1. Kreiskl. Zwickau) - BSG Motor Zschopau II  
19.02., 15.00 Uhr BSG Motor Zschopau - FC Concordia Schneeberg (Bezirksliga West)  
26.02., 15.00 Uhr BSG Motor Zschopau II - TSV Jahnsdorf II (Kreisliga Erzgebirge)  
26.02., 15.00 Uhr SV Olbernhau (Kreisliga Erzgebirge) - BSG Motor Zschopau  
04.03., 12.30 Uhr VfB Annaberg II (Kreisliga Erzgebirge) - BSG Motor Zschopau II  
 
 
 
20. Dezember 2011 - Wenige Tage vorm Weihnachtsfest steht für unseren Trainer der ersten Männermannschaft noch ein ganz besonderes Ereignis auf dem Terminkalender. Frank Seefeldt feiert am 20. Dezember seinen 50. Geburtstag.
Der gebürtige Zwönitzer durchlief als aktiver Fußballer die Jugendschule des FC Karl-Marx-Stadt und feierte dort nationale Erfolge. Später kickte Frank bei Aufbau Krumhermersdorf in der 2. DDR-Liga, ehe er in Zschopau landete. Hier gelang ihm, mit seinem Mannschaftskameraden u.a. in der Saison 1990/91, der Sieg im damals erstmalig ausgetragenen Sachsenpokal. Noch bis zur vergangenen Saison zeigte der Rotschopf, dass er auch im reiferen Altern nichts von seinem fußballerischen Können verlernt hat, als er im Reserveteam aushalf.
Sein Trainerdebüt in der ersten Mannschaft verlief denkbar schlecht. Motor verlor am 01. Mai 2011 0:1 in Zöblitz. Seit dem wartet Frank glücklicherweise vergebens auf die zweite Niederlage. Es folgte eine Serie von 15 Siegen und 4 Remis.
Die BSG Motor Zschopau wünscht Frank Seefeldt alles erdenklich Gute zum 50. und hofft auf viele weitere gemeinsame Jahre in Zschopau! (jk)
 

 
10. Dezember 2011 - In einem hochklassigen, hochspannenden und weitgehend ausgeglichen besetzten Turnier erreichten die F-Junioren der Spielgemeinschaft, wie im Vorjahr einen hervorragenden 4. Platz. Im Gegensatz zum Vorjahr war aber der Bronzerang greifbar nah, so dass unmittelbar nach dem Turnier die Enttäuschung noch überwog. Die gezeigten Leistungen und die Zusammensetzung des Teams (fast die Hälfte kann nächstes Jahr noch in der F spielen) geben aber zur Enttäuschung keinen Grund. Alle können richtig stolz auf das erreichte sein, nämlich zu den 4 besten Mannschaften von 50 im gesamten Kreisgebiet zu gehören.
Der Turnierplan hatte es richtig „gut“ mit uns gemeint. Gleich zu Beginn trafen wir auf die 3 hohen Favoriten Königswalde, Stollberg und Aue, die in Ihren Staffeln überlegen führen und dabei Torverhältnisse von 116:7, 130:4 und 146:3 ausweisen. Doch entgegen der vermeintlichen Erwartungen hatten wir nach diesen 3 Partien allen Grund zur Freude. Gleich im ersten Spiel gegen die Königswalder gelang uns die „Sensation“ trotz 1:3 Rückstand das Spiel noch mit 4:3 für uns zu gestalten. Der Sieg war dabei sogar verdient, da die Königswalder von Ihren Treffern abgesehen nur noch wenig gefährliche Situationen hatten. Unser Team gestaltete die Partie von Beginn an ausgeglichen und legte nach dem Rückstand einen furiosen Endspurt hin. Helen spielte Marvin 2x wunderbar frei, beim 3:3 passte dieser selbst von der Grundlinie auf Nick zurück. Beim Siegtreffer half uns der gegnerische Torhüter der einen Ball nicht kontrollieren konnte und Marvin das Geschenk dankbar annahm. Im zweiten Spiel gegen die Stollberger agierten wir zwar defensiv weiter konzentriert, aber nach vorn konnten wir uns leider nicht in Szene setzen. Zweimal der gleiche Spielzug führte schließlich zur knappen aber verdienten Niederlage. Danach folgte mit der Partie gegen Aue, der dritte Favorit. Nach einem relativ schnellen 0:3 Rückstand „erwachte“ das Team und schaffte es in Person von Marvin noch 3 Treffer zu erzielen. Genau so viele wie die Auer in der gesamten Vorrunde im Feld kassiert haben. Die Auer ihrerseits nutzen das Öffnen unserer Abwehr aber immer sehr schnell um den 3 Tore Vorsprung wieder herzustellen.
Eine Vorentscheidung zu den Platzierungen sollte im 4. Spiel gegen den SV Neudorf fallen. Die Neudorfer, die nach zwei Auftaktniederlagen gegen Gornau gewonnen hatten, begannen deutlich konzentrierter und wie in allen Spielen zuvor, lagen wir wieder mit zwei Toren zurück. Wie schon zuvor steckte das Team aber nicht auf und kämpfte sich zurück und schaffte eine Minute vor dem Ende den Ausgleich durch Helen. Durch das gleichzeitige Unendschieden der Königswalder gegen Stollberg sollte aber am Ende genau dieses Unendschieden zuwenig sein. Nach abermaligen 0:1 Rückstand im letzten Spiel gegen Gornau gewannen wir am Ende 3:2. Das Spiel hielt eine Reihe kurioser Tore bereit, die teilweise auf etwas seltsamen Schiedsrichterentscheidungen beruhten. Dieses Spiel sollte aber nur der Auftakt eines hochdramatischen Turnierendes bilden. Im vorletzten Spiel standen sich Königswalde und Neudorf mit je 4 Punkten gegenüber. Beide benötigten einen Sieg, um uns mit unseren 7 Punkten einzuholen. Während Neudorf dabei noch 3 Tore mehr schiessen musste, reichte den Königswaldern ein einfacher Sieg. Bei einem Unendschieden wären wir auch sicherer 3. gewesen. Als die Neudorfer mit 1:0 in Führung gingen schien dieser Traum in Erfüllung zu gehen. Doch das Glück hatten wir im Turnierverlauf wohl mit unseren späten Treffern etwas zuviel strapaziert. Die Königswalder drehten das Spiel und erzielten reichlich eine Minute vor dem Ende den Siegtreffer zum Bronzerang. Noch dramatischer das „Endspiel“ zwischen Stollberg und Aue. Den Veilchen reichte ein Unendschieden zum Turniersieg. Beim Stand von 1:1 und 2 Sekunden auf der Uhr tauchte ein Stollberger allein vor dem Auer Torhüter auf und schob den Ball an diesem vorbei ins Tor. Die Stollberger lagen sich jubelnd in den Armen und die Halle tobte. Doch das Schiedsgericht sah den Ball zum Zeitpunkt des Beginns der Sirene noch nicht über der Torlinie und erkannte den Treffer nicht an. Die anschließenden Szenen kann man durchaus als turbulent bezeichnen und die erhitzten Gemüter auf beiden Seiten gut verstehen. Das sich die Stollberger aber nicht nicht zur Siegerehrung blicken ließen, hinterließ doch einen bitteren Beigeschmack, da trotz allen Ärgers bei den Jüngsten noch immer der Spaß im Vordergrund stehen sollte und die Spieler sicher für Ihre Leistung Ihre Anerkennung aller bekommen hätten.
Ein Riesenkompliment auf alle Fälle nochmal an unser Team für die tollen Leistungen, den Kampfgeist und den tollen 4. Platz. Unserem Torhüter Justin gelang es sogar noch sich die Auszeichnung des besten Torhüters im Allstar-Team der Meisterschaft zu sichern.
Nachträglich wurde auch Marvin noch die Ehre zum besten Torschützen gemeinsam mit dem Auer Ben Engelhardt zuteil. Durch die Hektik des Endspiels wurde bei der Zählung ein Treffer übersehen. Die Auszeichnung im Rahmen der Siegerehrung wurde damit zwar leider verpasst, wird aber sicher zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. (nr)
 
Ergebnisse:
SpG Krumhermersdorf - SpG. Königswalde 4:3
FC Stollberg - SpG Krumhermersdorf 2:0
SpG Krumhermersdorf - FC Erzgebirge Aue 3:6
SV Neudorf - SpG Krumhermersdorf 2:2
SpG Krumhermersdorf - SpG. Gornau 3:2
 
Aufstellung:
Tor: Justin Fritzsche
Feldspieler: Lucas Nitsche, Willy Utassy, Helen Richter, Nick Bauer, Marvin Richter, Robin Lohse, Nick Schubert, Dominik Kopplin
 
Torschützen: Marvin 8, Nick Schubert 2, Helen und Robin je 1
 

 
27. November 2011 - „Die erste Halbzeit war eine der schlechtesten, die wir in dieser Saison gespielt haben. Viele dachten es geht von allein“, so Motor Coach Frank Seefeldt verärgert über den ersten Durchgang. Trotzdem stand am Ende ein 2:1-Sieg gegen den SV 1990 Tirol Dittmannsdorf zu Buche. Damit bleibt die BSG auch nach dem 5. Heimspiel in dieser Saison ohne Punktverlust. Nötig wurde allerdings Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. Dies sah auch Seefeldt so: „Einige von uns mussten zur Halbzeit wachgerüttelt werden und erinnert werden, dass wir gegen tief stehende Tiroler nur mit viel Laufbereitschaft gewinnen können. Nach der Pause wurde dies beherzigt und ich bin damit zufrieden.“
Der erste Durchgang spielte sich meist zwischen den Strafräumen ab. Zschopau suchte die Lücke und verlor aber zu oft durch unkonzentrierte Pässe und Annahmen den Ball. Generelle fehlte der letzte Biss. Die größte Chance in Halbzeit eins besaß Benjamin Uhlig. Doch sein Lupfer tendelte am rechten Tor vorbei. Die Gäste selbst standen im Abwehrzentrum kompakt schlugen etliche Angriffe aus der Gefahrenzone.
Mit dem Seitenwechsel kam endlich Schwung in die Partie. Die Kugel wurde schneller gespielt und mehr Druck aufgebaut, so dass Dittmannsdorf noch weiter in die eigene Hälfte gedrückt wurde. Nach einem scharfen Diagonalball von Steve Schüle in Höhe Mittellinie auf Dirk Ruttloff klingelt es zum 1:0 (53.). Ruttloff nahm die Kugel mit seinem „stumpfen“ Linken volley und ließ Tirols Keeper Herzog keine Chance. Eine gewisse Erleichterung war in Reihen der Zschopauer zu spüren, da bis dato viel Krampf das Spiel zeichnete. Danach konnten noch 2-3 Schusschancen der BSG verzeichnet werden. Diese stellten aber für Herzog keine Herausforderung dar. In der 78. Minute dann das 2:0 mit dem besten Spielzug der Saison. Kapitän Marcel Walczak eroberte im Zentrum den Ball und legt überlegt auf Rechtsaußen Mario Schott. Dieser flankte präzise und scharf in die Mitte auf den Elferpunkt wo Dirk Ruttloff freistehend den Ball ins Gehäuse unterbrachte. Dabei wurde der Gästekeeper getunnelt und hatte keine Abwehrchance. Die Partie schien gelaufen und Mario Schott hatte die Chance sogar zu erhöhen, doch er scheiterte diesmal an Herzog. Vor Ende der Partie wurde es noch mal spannend. Einen Schuss aus 25 Metern von Tirols Mikes glitt Motor Keeper Walther durch die Handschuhe zum Anschlusstreffer (87.). Dabei sah Walther äußerst unglücklich aus. Trotz des Fehlers hat er auch aus Berufswegen in dieser Saison oft die Kohlen aus dem Feuer geholt für seine Farben (Brennstoffhändler in ZP). Glücklicherweise hatte Tirol danach keine Torchance mehr und der Endstand war damit hergestellt. Für ein Raunen in der Sandgrube sorgte in der Nachspielzeit noch unfreiwillig Marcel Walczak. Er schaufelte einen Querpass von Mario Schott aus 5! Metern über das leere Tor. Walczak selbst wird sich mit einem Erfrischungsgetränk zum nächsten Hallentraining bei der Truppe für seinen Fauxpas entschuldigen.
Gäste-Trainer Steffen Richter: „ Eine Niederlage ist für niemanden schön. Ich habe aber trotz des Fehlens einiger Akteure Einsatzbereitschaft und Kampfeswillen gesehen. Unser Ziel ist es gewesen die erwartende Niederlage einzugrenzen.“
Für die BSG Motor Zschopau stehen nun ruhigerer Wochen an. Trotzdem wird man wie jedes Jahr ein Auge auf die am 11.12.2011 in Zschopau startende Hallenmeisterschaft werfen. Weiterhin steht für den 09.12.2011 die Weihnachtsfeier mit dem Motto „DDR“ mit der zweiten Mannschaft, Schiedsrichter und Helfern an. Dazu wird es auch ein Programm geben, welches von Dirk Ruttloff, Andre Zöllner und Co vorgetragen wird.
 
Fazit Hinrunde: Bis auf die Unentschieden gegen Drebach (2:2), Schwarzenberg (1:1) und Jahnsdorf (2:2) konnten alle Spiele gewonnen werden. Wobei man in diesen 3 Partien sogar einem Rückstand hinterher laufen musste. Drebach wird sich heute noch in Person von Matthias Teichmann ärgern, die große Chance zum 3:1 nicht genutzt zu haben. Dadurch konnte in diesem Spiel der Ausgleich erzwungen werden. Vermeintlich abgestellt wurde die Auswärtsschwäche der vergangenen Jahre beziehungsweise die schwankenden Auftritte zwischen Heim- und Auswärtspartien. Trotz der 9 Punkte Vorsprung in der Tabelle auf Jahnsdorf kann sich nicht auf die faule Haut gelegt werden, denn in der Rückrunde werden die Gegner noch mehr brennen Zschopau ein Bein zu stellen. Hervorzuheben ist das Ranking in der Fairplay-Tabelle. Denn die letzten Jahre war oftmals eine regelrechte Kartenflut für die BSG zu sehen. Nur Sebastian Gillert (einer der fairsten) stellt mit seiner Gelb/roten Karte im Spiel gegen Falkenbach am 3. Spieltag einen Ausreißer dar.
Etliche Spieler nutzen, wie letztes Jahr, das erste spielfreie Wochenende am 2. Advent und reisen auf den Hintertuxer Gletscher nach dem Motto „BSG Motor Zschopau – Abteilung (Apres) Ski.
Wir wünschen allen Spielern, Mitgliedern, Helfern, Sponsoren, Zuschauern, sportlichen Kontrahenten und Gästen eine besinnliche Weihnachtszeit und verbleiben mit sportlichen Grüßen. In diesem Sinne „Motor ein Leben lang“. (dr23)
 

 
20. November 2011 - Da sich die Gastgeber mit dem Tabellenführer auf Augenhöhe präsentierten und nach gut einer Stunde sogar 2:0 führten, konnte Motor-Trainer Frank Seefeldt mit dem Remis gut leben: "Erstmals in dieser Saison wurden wir richtig gefordert." Nachdem die erste Hälfte trotz Chancen auf beiden Seiten torlos verlaufen war, brachten zwei unnötige Ballverluste von Zschopaus Routinier Tomoski Jahnsdorf zunächst auf die Siegerstraße. Nach dem Ausgleich per Handelfmeter stach aber Joker Uhlig mit einem Heber. (fp zp)
 
Das Spitzenspiel der Staffel hielt, was es versprach. "Es war ein spannendes, gutklassiges Spiel mit einem gerechten Ergebnis", wertete TSV-Vereinschef Bernd Lormis. Allerdings fand der Gastgeber erst nach 20 Minuten den Spielfaden. "Dann aber haben wir richtig guten Fußball gespielt", so Lormis. Die Jahnsdorfer lagen bereits 2:0 in Führung, als zwei unglückliche Gegentore dem Spitzenreiter den Ausgleich bescherten. Erst sprang einem Jahnsdorfer in der Laufbewegung der Ball im Strafraum an die Hand, dann rutschte ein Abwehrspieler weg und ermöglichte Uhlig freien Lauf. Lormis: "Insgesamt hatten wir die besseren Chancen, Zschopau aber noch einen Pfostenschuss. Diese Mannschaft steht nicht für umsonst ganz oben." (fp stl)
 

 
18. November 2011 - Unsere Schiedsrichterfreunde Mike Auge (35 Jahre) und Nick Morgenstern (21 Jahre) blicken mit Vorfreude auf Sonntag, den 20. November 2011. Beide „Pfeifenmänner“ absolvieren bei hoffentlich frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein einen nicht alltäglichen Spielleitungsauftrag.
In Lengefeld, beim Punktspiel der Herren-Kreisliga, Staffel Ost, zwischen dem SV Lengefeld und dem FSV 95 Scharfenstein/Großolbersdorf, absolviert Mike Auge seinen 300. Einsatz für die BSG Motor Zschopau. Gemeinsam mit Patrick Latiszew vom SV Witzschdorf unterstützt Mike Auge an der Seitenlinie Schiedsrichter Falco Erdenberger (SV Witzschdorf) bei der Spielleitung.
Unser Youngster Nick Morgenstern, der in dieser Saison der Nachwuchsfördergruppe des Kreisverbandes Erzgebirge angehört und kürzlich die Anwärterschaft zur Kreisoberliga positiv meisterte, kommt erstmals als Schiedsrichterassistent in der Herren-Bezirksliga zum Einsatz. Beim Kreisderby in der Staffel West zwischen dem FSV Krumhermersdorf und dem SV Blau-Weiß Crottendorf unterstützt Nick Morgenstern, gemeinsam mit Uwe Schönherr von der ISG Satzung, Schiedsrichter Sebastian Martinka vom ATSV Gebirge/Gelobtland. Nick Morgensterns 26. Einsatz für die BSG Motor Zschopau ist zugleich der erste Einsatz eines Zschopauer Schiedsrichters in der Herren-Bezirksliga seit dem Neuanfang im Sommer 2005.
Der Vorstand und die Schiedsrichtergruppe der BSG Motor Zschopau wünschen beiden Sportfreunden viel Erfolg und bei bester Gesundheit weiterhin „Gut Pfiff“.
 

 
13. November 2011 - Mit einer guten geschlossen Mannschaftsleistung wurde auch der Auswärtsbock BSV Gelenau umgestoßen. Am Ende lautete das Ergebnis aufgrund der effektiven Chancenverwertung 4:1 für die BSG. Mit diesem Erfolg bleiben die MZ-Städter nunmehr 17 Pflichtspiele ohne Niederlage. Die Letzte Niederlage setzte es beim Trainerdebüt von Frank Seefeldt (Mai diesen Jahres – 0:1 gg. Zöblitz).
Im ersten Durchgang gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Motor wollte aus einer sicheren Deckung spielen und die gegnerischen Spitzen um Lars und Patrick Kolditz so gut wie möglich ausschalten. Dies gelang im ersten Durchgang jedoch nicht immer, so das es etliche brenzlige Situation zu überstehen gab. So hatte auch Patrick Kolditz für die Hausherren die erste gute Möglichkeit. Sein Rechtsschuss aus 11 Metern zischte am langen Pfosten vorbei. Zschopau selbst brauchte ein paar Minuten um Ordnung im eigenen Spiel herzustellen und den Kunstrasen in den Griff zu bekommen. Mit dem ersten gut vorbereiteten Angriff gelang Motor die Führung. Auf links wurde Dirk Ruttloff von Dirk Viererbe lang geschickt. Von der Grundlinie spielte Dirk Ruttloff den Ball in den Rücken der Abwehr, so dass Rene Krupka überlegt per Schlenzer zur Führung einnetzte (19.). Lange währte die Führung jedoch nicht. Nach einem Einwurf der Gelenauer in Höhe Strafraum konnte sich Patrick Kolditz gegen zwei BSG-Kicker trickreich durchsetzen und per Flachschuss den schnellen Ausgleich markieren (20.). In den Minuten danach stotterte der Motor der Gäste erheblich. Kaum Ballpassagen und genaues Passspiel, stattdessen hohe und lange Bälle, welche für Benjamin Uhlig und Dirk Ruttloff schwer zu kontrollieren waren. Dies wollte der BSV nutzen. In Person von Lars Kolditz boten sich zwei Hochkaräter. Doch selbst nachdem er bereits David Walther umkurvt hatte, konnte er die Kugel nicht im Tor unterbringen und Zschopau von Glück reden nicht in Rückstand geraten zu sein. Weitere hohe Flanken in den 16-er von der BSG flogen an Freund und Feind gefährlich vorbei oder David Walther fing die Bälle entschlossen ab. Da das Angriffsspiel noch nicht auf Hochtouren lief, musste zur Führung ein Freistoß für Zschopau her. Aus 21,5 Metern erzielte Dirk Ruttloff per Schuss über die Mauer die erneute Führung (35.). Kurz darauf ergaben sich noch zwei dicke Möglichkeiten für Sebastian Gillert und Benjamin Uhlig, beide scheiterten allerdings an Gelenaus Keeper Starek. Nach der Führung waren Ansätze von Spielkultur zu sehen.
Zufrieden war BSG-Trainer Seefeldt zur Pause nicht. Er forderte für den zweiten Durchgang mehr Ordnung in der Abwehrarbeit und schnelleres Umschalten auf Angriff. Nach Wideranpfiff fand Dirk Ruttloff mit einem Schuss von der Strafraumgrenze seinen Meister in Starek. Kurz darauf jedoch war auch Starek machtlos. Nach einem Foul an den eingewechselten Mario Schott 20 Meter vorm Tor legte sich Dominik Messig den Ball zurecht. Er hämmerte die Kugel ins linke Eck. Ein Gelenauer Spieler fälschte die Kugel noch leicht ab (56.). Danach war viel Leerlauf. Oftmals spielten sich die Szenen zwischen den Strafräumen ab, ohne wirklich zwingend zu sein. Motor verlegte sich auf schnelle Konter und wollte kein Risiko eingehen. Bei Standards für den Gastgeber war jedoch Gefahr in Verzug, da die Gegenspieler zu leichsinnig gedeckt wurden. Eine zwingende Torchance konnte der BSV bis auf Baldauf`s Schuss im zweiten Durchgang nicht verzeichnen. Den Schlusspunkt und 4:1-Endstand aus Zschopauer Sicht setzte Mario Schott mit seinem 7. Saisontreffer. Analog dem 1:0 setzte sich Dirk Ruttloff auf der Außenbahn durch und flankte nach innen. Mario Schotts Schuss wurde noch unglücklich von einem Gelenauer in den eigenen Kasten abgefälscht (87.).
Fazit: Aufgrund der zweiten Hälfte geht der Auswärtssieg in Ordnung. Allerdings hätte die Partie einen anderen Verlauf nehmen können, wenn Lars Kolditz seinen alten Torriecher eingesetzt hätte. Zwei Freistoßtore in einem Spiel wurden schon lange nicht mehr auf Seiten der Zschopauer gesehen. Die Trainer Ingo Klöpping und Frank Seefeldt, lange Jahre erfolgreiche Mannschaftskollegen in Zschopau, waren in der Spielanalyse annähernd der gleichen Meinung. „Das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg. Ich habe zwei Teams auf Augenhöhe gesehen. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gut dagegengehalten, wurden aber nicht belohnt“, so Ingo Klöpping. Zudem merkte er an, dass die Konsequenz von Motor vor dem Tor ausschlaggebend für die Niederlage war. Sein ehemaliger Mannschaftskollege Frank Seefeldt: „Wir haben uns zunächst schwer getan. Ich hätte mir im Spielaufbau mehr Ruhe am Ball gewünscht. Das war teilweise zu überhastet. Heute freue ich mich über die gute Chancenverwertung. Insgesamt hat uns Gelenau das Leben vor allem beim Stand von 1:1 sehr schwer gemacht. Ein Sonderlob erhält für sein Spiel David Walther. Er sieht bei hohen Bällen mittlerweile sehr stabil aus und ist in dieser Saison wieder ein großer Rückhalt.“
Am kommenden Sonntag findet schon das nächste Spitzenspiel statt. In Jahnsdorf steht die nächste Auswärtshürde vor der Tür. Mit einer couragierten Leistung wie in den letzten Wochen sollte auch dort ein Punkt das Minimum sein. Wobei man in der letzten Saison in Jahnsdorf als Verlierer vom Platz ging. In diesem Sinne „Motor ein Leben lang.“ (dr23)
 
F-Junioren: 3. Hattricks in einer Halbzeit bei tollem, letzten Heimauftritt 2011
Mit einem 17:0 Heimerfolg gegen Gelenau feierten die F-Junioren der Spielgemeinschaft, den höchsten Saisonerfolg zum Abschluss der Vorrunde. Bei Ihrem letzten Auftritt auf Rasen im Kalenderjahr 2011 hatte sich die Mannschaft nochmal vorgenommen den Ball laufen zu lassen und schönen Fußball zu spielen. Die Jungs setzten dies auch sofort um und nach handgestoppten 76 Sekunden stand es bereits 2:0. Zweimal war der Ball schön über die rechte Seite von Willy zu Marvin gelaufen, welcher genau in die Mitte flankte. Robin und Nick Schubert waren es die das Leder zur frühen Führung versenkten. Der gleiche Spielzug führte in den folgenden Minuten zu zwei weiteren Treffern von Nick, der damit innerhalb von 3 Minuten den Hattrick perfekt machte. Kurz darauf konnte er sogar noch seinen 4. Treffer erzielen. Trotz früher Wechsel änderte sich nichts am Spielverlauf. Unser Team gewann weiter frühzeitig die Bälle und spielte am heutigen Tag schön über die Flügel nach vorn. Marvin lies seinen 4 Vorlagen jetzt Tore folgen. Mit gleich 2 Hattricks erzielte er die Treffer 6-8 und 10-12. Besonders Grund zur Freude hatte Janne Renik. Bei einem Konter konnte er den Ball über die Linie drücken und sein erstes Punktspieltor erzielen.
Nach dem 12:0 Pausenstand ging es in Halbzeit zwei genauso weiter - viel Ballbesitz und auch meist schöne Spielzüge. Nachdem im ersten Abschnitt Marvin und Nick fast alle Treffer allein erzielten, gab es jetzt 5 verschiedene Torschützen. Neben den zwei Goalgettern konnten noch Robin, Nick Bauer und Lucas den Ball im Tor unterbringen. Glückwunsch an das Team für eine tolle Vorrunde mit Platz 2 in der Staffel.
Bereits am kommenden Sonntag geht es weiter mit der Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft in Olbernhau. (nr)
 
Aufstellung:
Tor: Justin Fritzsche; Abwehr: Willy Utassy, Lucas Nitsche, Dominik Kopplin; Mittelfeld: Robin Lohse, Marvin Richter; Sturm: Nick Schubert; Wechselspieler: Leon Alpha, Nick Bauer, Janne Renik Enderlein, Luca Schönherr
Tore: 1:0, 17:0 Robin Lohse (1., 39.); 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 15:0 Nick Schubert (2., 3., 5., 7., 34.); 6:0, 7:0, 8:0, 10:0, 11:0, 12:0, 13:0 Marvin Richter (11., 12., 14., 18., 19., 20., 21.); 9:0 Janne Renik Enderlein (17.); 14:0 Nick Bauer (27.); 16:0 Lucas Nitsche (36.)
 

 
06. November 2011 - Am Sonntag siegte die BSG Motor Zschopau gegen den FSV Motor Marienberg 6:0 (2:0) und baute den Vorsprung, vor dem neuen Tabellenzweiten Jahnsdorf, auf 6 Punkte aus. Bei bestem Herbstwetter bot die BSG den Zuschauern eine attraktive Partie. Nur vor der Pause stotterte der BSG-Motor kurzzeitig, dies konnten die Gäste aber nicht nutzen. Trotzdem zeigte sich Zschopaus Trainer Frank Seefeldt nach der Partie sehr zufrieden: "So ein Derby-Sieg hätte mehr Zuschauer verdient. Trotzdem habe ich mich über einige geglückte und einstudierte Angriffe gefreut, welche auch zu Toren führten. Wir haben in allen Mannschaftsteilen überzeugt und Marienberg nur einen Pfostenschuss gestattet." Gegenüber der Partie in Gornau rotierte Frank Seefeldt auf 3 Positionen. Für Raul Christant, Borislav Tomoski und Jörg Romics rückten Marcel Walczak, Rene Krupka und (nach zweimonatiger Verletzungspause) Andre Zöllner in die Startelf.
Nach einer 10-minütigen Abtastphase, in der Marienberg durchaus gefällig agierte, übernahm Zschopau mehr und mehr das Zepter. So hatte der Gastgeber auch durch Benjamin Uhlig die erste große Chance. Doch er köpfte eine mustergültige Flanke von Mario Schott über das Gehäuse. Nach 17 Minuten dann das 1:0 durch Dirk Ruttloff. Er wurde von Sebastian Gillert auf die Reise geschickt und vollendete von halbrechts durch die Beine von Marienbergs Keeper Sandro Breitfeld. Schon der übernächste Angriff führte zum 2:0 (25.) Nachdem die Gäste bei einem schnellen Einwurf von Dirk Viererbe schliefen, tauchte Marcel Walczak im "Sechzehner" auf und wurde durch ein vermeintliches Foul gestoppt. Ob das Foul Elfmeterwürdig war müssen andere entscheiden. Eine Berührung war jedenfalls da und auch zu hören. Den Elfer knallte Steve Schüler erst im Nachschuss unter die Latte. Dabei machte Breitfeld seinem Ruf als "Elfertöter" alle Ehre. Zurecht beschwerte er sich danach, da kein Marienberger bei seinem gehaltenen Strafstoß nachsetzte. Danach tauchte nun der FSV erstmals und auch schon zum letzten mal gefährlich vor David Walther`s Tor auf. Ein platzierter Schuss von Höhe Strafraum knallte allerdings nur an den rechten Pfosen. Mit dieser Chance ging auf Seiten der Zschopauer die Verschnaufpause bis zur Halbzeit los und es waren keine weiteren Höhepunkte zu verzeichnen.
In der Pause stellte Seefeldt seine Mannen weiter auf kontrollierte Offensive ein und wollte das Flügelspiel forcieren. Dies gelang dann schon mit dem ersten gefährlichen Angriff der zweiten Hälfte. Auf der linken Außenbahn tankte sich Dirk Ruttloff gegen zwei Marienberger durch und legte quer auf den freistehenden Sebastian Gillert der locker zum 3:0 einschieben konnte (54.). Wer an ein Aufbäumen der Gäste dachte, sah sich mehr als getäuscht. Keine einzige Torchance konnte sich erspielt werden und die Tormaschinerie gingen weiter. Analog zum 3:0 setzte sich Ruttloff links durch und zog in die Mitte. Dort konnte er nur durch einen Foul von Peters, der später zu unrecht gelb/rot sah (79.), gestoppt werden. Den diesmal klaren Elfer versenkt Steve Schüler sicher zum 4:0 (62.). Damit waren die Messen gelesen und Motor Zschopau konnte einen oder gar zwei Gänge zurückschalten. Marienberg wollte ab diesem Zeitpunkt Schadensbegrenzung betreiben und stand nun noch tiefer und schlugen alle Bälle aus der eigenen Hälfte. Nach 73 Minuten erhöte erneut Ruttloff per Distanzschuss ins lange Eck auf 5:0. Darauf gab es kurz Tumulte, da Niccolo Schiller angeschlagen im Strafraum lag. ICH ALS SCHÜTZE HABEN IHN NICHT LIEGEN SEHEN UND MÖCHTE DADURCH AUCH DIE SCHÄRFE RAUSNEHMEN, WELCHE VON MARIENBERGER SEITE REINGEBRACHT WIRD.
Mit seiner letzen Aktion vor seiner Auswechslung bereitete Dirk Ruttloff mit einem Rückpass von der Grundlinie auf Mario Schott den 6:0-Endstand vor. Schott knallte die Kugel aus 11-Meter links in die Maschen (80.). Weitere Chancen von Dirk Viererbe und dem eingewechselten Jörg Romics vereitelte Sandro Breitfeld, der in Reihen der Gäste der Beste Kicker auf dem Feld war.
Fazit: Der BSG-Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Für Marienberg wäre es aufgrund dieser Vorstellung in der Sandgrube wirklich zu einfach diverse (ob berechtigt oder nicht) Schiedsrichterentscheidungen als Grund der Niederlage vorzuschieben. Marienbergs Trainer Uwe Schmidt jedenfalls war nach der Partie von der Leistung seiner Elf sowie vom jungen Referee aus Chemnitz bedient.
Am kommenden Sonntag steht Motor Zschopau vor der Auswärtshürde BSV Gelenau. Bei dem Gastgeber ist mit der Rückkehr von Abwehrstratege Kay Morgenstern zu rechnen, so dass dieses Spiel natürlich wieder einen großen Prüfstein für unsere Elf darstellt. Anstoß ist 14.00 Uhr im Sportareal. (dr23)
 

 
30. Oktober 2011 - Erste Halbzeit hui - zweite Halbzeit pfui. So könnte man zusammenfassend die Partie der BSG Motor Zschopau bei SV Germania Gornau beschreiben. Am Ende kam Motor mit einem blauen Auge davon, da Gornau beim Stand von 2-2 eine hochkarätige Tormöglichkeit hatte. Jedoch nahm Dirk Viererbe wenige Minuten vor Ende der Partie Maß und hämmerte aus 23 Meter den Ball zum 3:2-Erfolg in das Gehäuse von Gornaus Keeper Rimsa. Damit belohnte sich Dirk Viererbe auch für die starken Leistungen der letzten Wochen. "Die erste Halbzeit war von uns die beste Auswärtsleistung der Saison, da hat alles gepasst und wir waren durch Konter stets gefährlich. Wie wir nach dem Seitenwechsel völlig unnötig die Linie und die Zuordnung bei den vielen hohen Bällen verloren ist mir ein Rätsel. Trotzdem sehe ich den Sieg als verdient an. Dieses Quätchen Glück hat man auch mal wenn man vorne steht", so Zschopau-Trainer Frank Seefeldt.
Ohne Marcel Walczak und Rene Krupka trat die BSG von Beginn an kompakt auf und versuchte über schnelle Konter zum Torerfolg zu kommen. So scheiterten Sebastian Gillert und Benjamin Uhlig jeweils an Rimsa. Zschopau bemühte sich den Ball ruhig zu spielen und in die Lücken der Germania-Abwehr zu stechen, oftmals (wie auch in der zweiten Hälfte) hatten beide Schiedsrichter-Assistenten allerdings die Fahne oben und entschieden vermeintlich auf Abseits. Darüber lässt sich am Stammtisch mehr als streiten.
Die bis dato verdiente Führung gelang Sebastian Gillert per humorlosen Flachschuss ins lange Eck. Er wurde hervorragend von Borislav Tomoski in Szene gesetzt. Schon kurz darauf hatte erneut Benjamin Uhlig seine Chance zu erhöhen, doch er scheiterte an Rimsa`s Fußabwehr. Im darauffolgenden Angriff dann doch das 2:0 für Motor. Nachdem sich die gesamte Gornauer Abwehr nicht einig war schnappte sich Dirk Ruttloff die Kugel und erzielte sein 8. Saisontor. Damit zog er mit Nick Beyer von Gornau in der Torschützenliste gleich. Zu diesem Zeitpunkt war Zschopau spielbestimmend und hatte das Zepter in der Hand. Wie so oft schlug Gornau die Bälle über Roy Löschner und Martin Trinks die Bälle diagonal über den Platz, diese stellten aber kaum Gefahr da. So musste schon Motor den Ball "fast vorlegen" damit der Gastgeber zum Torerfolg kam. Nach einer unglücklichen Kopfballrückgabe von Ruttloff legte Nick Beyer überlegt quer auf Oliver Schubert und der schoss vor dem Pausenpfiff zum Anschlusstreffer ein. So ging es mit der verdienten 2:1-Führung für die Motorradstädter in die Kabinen.
Nach dem Wechsel wendete sich dann das Blatt. Die Gäste stellten das Fußballspielen größtenteils ein und Gornau kam über Freistöße und Ecken gefährlich vors BSG-Tor. Leider blieb der Pfiff und der fällige Elfer nach einem Foul an Mario Schott im Sechzehner aus. Nur der Schiri weiß warum er auf Weiterspielen entschied. Auf der Gegenseite schlug trotz aller Abwehrversuche der Ball zum 2:2 ein. Nach eine Ecke konnte sich auch der zweite Ex-Zschopauer in Gornauer Reihen, Martin Trinks, in die Torschützenliste eintragen. Er konnte völlig freistehend einköpfen. Auf Zschopauer Seite war dies mehr als ein Warnzeichen. Allerdings muss man so ehrlich sein, dass Gornau eben diese Großchance zum 3:2 liegen ließ. Der Schuss von der Strafraumgrenze zischte am Pfosten vorbei. Damit war der Spielverlauf trotzdem auf den Kopf gestellt und das Spiel stand auf der Kippe. Die BSG brachte nun aber etwas Ruhe in seine Abwehr, dafür sorgte auch der nach Wochen zurückgekehrte Andre Zöllner. So kam es dann zum umjubelten Sonntagsschuss von Dirk Viererbe zum 3:2-Endstand. Die Hausherren hatten danach zwar noch einen Torschuss (diesen entschärfte David Walther mit einer starken Fußabwehr), doch mit Geschick wurde die Partie über die Zeit gebracht. Damit gelang im dritten Anlauf ein Sieg in Gornau nach deren Aufstieg. Insgesamt ist der Auswärtsdreier aufgrund der starken ersten Halbzeit verdient. Die BSG Motor hätte sich aber auch mit einem 2:2 zufrieden geben müssen. Dieser wichtige Auswärtssieg hält die BSG auf Kurs zur Titelverteidigung. Insgesamt war es entgegen aller Rivalität eine faire Partie. Schon am kommenden Sonntag steht das nächste Derby an. Zu Gast wird der FSV Motor Marienberg sein. In diesem Sinne "Motor ein Leben lang" (dr23)

F-Junioren ziehen ins Pokal-Achtelfinale ein
In einem spannenden Pokalfight lösten die Spieler der F-Junioren das Ticket fürs Achtelfinale. Das Spiel, welches in seinem Verlauf stark dem Saisonspiel gegen Burkhartsdorf ähnelte, wurde durch eine deutliche Steigerung im 2. Abschnitt gewonnen. Die Gäste aus Leukersdorf zeigten von der ersten Minute an viel Einsatz und Leidenschaft und passten den Ball geschickt durch die eigenen Reihen. Unserer Elf, welche sich am Samstag (im Übungskick gegen einige E-Junioren) noch in vorzüglicher Form präsentiert hatte, gelang dagegen im ersten Abschnitt wenig. Viel zu passiv agierten die Spieler und ließen den Gästen so immer genug Platz und Zeit, um die Bälle in Ruhe passen zu können. Dies taten sie dann auch und wir liefen dem Ball zumeist hinterher. Da wir ohne Zugriff auf unsere Gegner auch unser Angriffsspiel nicht wie gewohnt entfalten konnten, war die Führung der Gäste folgerichtig. Mitte des ersten Abschnittes kämpften wir uns langsam ins Spiel. Doch entweder standen wir uns vor dem Tor selbst im Weg oder scheiterten mit besten Chancen am Gästekeeper. Da wir aus dem Spiel heraus kein Tor erzielten, musste ein Standart für den Ausgleich herhalten. Marvin hämmerte den Ball aus ca. 15 Metern hoch ins Tor. Die Freude über den Ausgleich währte aber nicht lang, da die Gäste im Gegenzug eine weitere Unsicherheit unserer Abwehr zur erneuten Führung nutzten und verdient mit 2:1 in die Pause gingen.
Nachdem sich die Mannschaft in der Pause nochmal auf den 2. Abschnitt eingeschworen hatte, sollte es gelingen das Spiel zu drehen. Angetrieben von Marvin, der in der Offensive immer mehr aufdrehte, gelang es uns das Spiel mehr und mehr in die Gästehälfte zu verlagern. Mit zwei sehenswerten Aktionen brachte er unsere Elf schnell mit 3:2 in Front. Als Nick Schubert mit schönem Fernschuss auf 4:2 erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen. Trotz vieler Wechsel kamen die Gäste kaum noch gefährlich vor unser Tor. Die Abwehr um Lucas und Willy stand im zweiten Abschnitt deutlich sicherer und gewann die meisten Bälle frühzeitig. Der Anschlusstreffer in der Schlussminute sollte die letzte Aktion in einem Spiel sein, welches dem Charakter eines klassischen Pokalspiels locker gerecht wurde. (nr)
 
Aufstellung:
Tor: Justin Fritzsche; Abwehr: Willy Utassy, Lucas Nitsche, Nick Bauer; Mittelfeld: Robin Lohse, Marvin Richter; Sturm: Nick Schubert; Wechselspieler: Leon Alpha, Janne Renik Enderlein, Helene Sprunk, Elias Walther
Tore: 0:1 (4.); 1:1, 2:2, 3:2 Marvin Richter (16., 21., 24.); 1:2 (17.); 4:2 Nick Schubert (30.); 4:3 (40.)
 

 
16. Oktober 2011 - Am 7. Spieltag musste die BSG Motor Zschopau zum zweiten mal in dieser Saison eine Punkteteilung hinnehmen. Nach einer starken Auswärtspartie gegen einen lauernden Gastgeber, Blau-Weiß Schwarzenberg, endete die Partie 1:1 (0:0).
"Für meinen Geschmack sind wir mit den vielen Angriffen und Tormöglichkeiten zu fahrlässig umgegangen. Das ist das einzige was wir uns vorwerfen lassen müssen. Nach den zuletzt durchwachsen Auswärtsleistungen war dies allerdings eine erhebliche Steigerung, da der Ball im gesamten Spielverlauf ohne Leistungsschwankungen gut in den eigenen Reihen lief. Vorallem über die Außen sind wir immer wieder gefährlich gewesen. Nach dem Rückstand hatte Schwarzenberg keine einzige Chance mehr", so BSG-Coach Frank Seefeldt. Pechvogel der Partie auf Motor`s Seiten war der sonst starke Rückhalt David Walther. Er sah bei einer harmlosen Flanke sehr unglücklich bei seiner versuchten Abwehr aus. Doch die Mannschaft machte ihm keinen Vorwurf und bließ danach sofort zur Attacke auf den Ausgleich.
Anders als bei anderen Auswärtsauftritten legte Zschopau diesmal zu Beginn der Partie los wie die Feuerwehr. Vorallem über die linke Seiten mit dem besten Spieler des Tages, Dirk Viererbe, und Sebastian Gillert wurden etliche gefährliche Angriffe vorgetragen. Leider entschied das Schiedsrichtertrio nach 2 Minuten auf Abseits, nachdem Rene Krupka angeblich aus Abseitsposition den Ball aus 10 Metern ins Tor wuchtete. Obwohl er aus dem Rückraum startete blieb der Jubel aus. Schwarzenberg wartete ab und verlegte sein Spiel auf schnelle Konter. Diese wurden aber vom starken Innenverteidiger-Duo Borislav Tomoski und den zurückgekehrten Dominik Messig entschärft. Bis auf zwei ungefährliche Schüsse aus der Diszanz musste sich David Walther nicht beweisen. Anders auf der Gegenseite. Allein Benjamin Uhlig und Mario Schott hatten jeweils zwei Großchancen. Entweder konnte der Blau-Weiß Keeper retten oder die Kugel strich am Gehäuse vorbei. Die dickste Chance hatte allerdings wie so oft in letzter Zeit Rene Krupka per Kopfball. Er köpfte eine brandgefährliche Flanke von Dirk Viererbe aus 5-Metern über das Tor und ärgerte sich noch auf der Heimfahrt schwarz. Laut Insiderkreisen ist am Dienstag für Rene das Kopfballbendel aufgebaut. So ging es torlos in die Kabine.
Für den zweiten Durchgang war die Route klar: Zschopau spielt auf Sieg! Doch erstmal musste der frühe Rückstand nach dem Wechsel schnell verdaut werden. David selbst ärgerte sich am meisten über seinen Aussetzer. Captain Marcel Walczak gab den Weg vor und kurbelte das Spiel an. Bis auf Konteransätze tauchte Schwarzenberg nicht mehr gefährlich vor Motor`s Tor auf. Zschopau drückte nun auf den Ausgleich. Fernschüsse, scharfe Flanken und Kopfbälle fanden nicht ins Ziel. So musste der Altmeister Borislav Tomoski mit nach vorn um den Ausgleich per abgefälschten Schuss zu erzielen. Für ihn war es der erste Treffer der Saison. Schwarzenbergs Schlussmann blieb dabei ohne Chance. Nun lief die Angriffsmaschinerie auf Hochtouren. Erneut wurden beste Flanken per Kopf nicht verwertet. Jörg Romics nach Ecke von Walczak und Benjamin Uhlig nach Vorlage von Dirk Ruttloff brachten die Kugel nicht über die Torlinie, so dass die Partie mit dem 1:1 endete.
Fazit: Das Unentschieden geht objektiv betrachtet in Ordnung. Bitter nur, dass Schwarzenberg keine echte hochkarätige Torchance besaß und den Punkt damit auf der Habenseite verbuchen konnte. Es war eine faire und ansehnliche Partie. Von der Spieleröffnung die beste Auswärtspartie der Saison. Bleibt zu hoffen, dass die Motoren den Punkten in der Endabrechnung nicht nachtrauen müssen. In diesem Sinne "Motor ein Leben lang". (dr23)
 

 
16. Oktober 2011 - Am 7. Spieltag musste die BSG Motor Zschopau zum zweiten mal in dieser Saison eine Punkteteilung hinnehmen. Nach einer starken Auswärtspartie gegen einen lauernden Gastgeber, Blau-Weiß Schwarzenberg, endete die Partie 1:1 (0:0).
"Für meinen Geschmack sind wir mit den vielen Angriffen und Tormöglichkeiten zu fahrlässig umgegangen. Das ist das einzige was wir uns vorwerfen lassen müssen. Nach den zuletzt durchwachsen Auswärtsleistungen war dies allerdings eine erhebliche Steigerung, da der Ball im gesamten Spielverlauf ohne Leistungsschwankungen gut in den eigenen Reihen lief. Vorallem über die Außen sind wir immer wieder gefährlich gewesen. Nach dem Rückstand hatte Schwarzenberg keine einzige Chance mehr", so BSG-Coach Frank Seefeldt. Pechvogel der Partie auf Motor`s Seiten war der sonst starke Rückhalt David Walther. Er sah bei einer harmlosen Flanke sehr unglücklich bei seiner versuchten Abwehr aus. Doch die Mannschaft machte ihm keinen Vorwurf und bließ danach sofort zur Attacke auf den Ausgleich.
Anders als bei anderen Auswärtsauftritten legte Zschopau diesmal zu Beginn der Partie los wie die Feuerwehr. Vorallem über die linke Seiten mit dem besten Spieler des Tages, Dirk Viererbe, und Sebastian Gillert wurden etliche gefährliche Angriffe vorgetragen. Leider entschied das Schiedsrichtertrio nach 2 Minuten auf Abseits, nachdem Rene Krupka angeblich aus Abseitsposition den Ball aus 10 Metern ins Tor wuchtete. Obwohl er aus dem Rückraum startete blieb der Jubel aus. Schwarzenberg wartete ab und verlegte sein Spiel auf schnelle Konter. Diese wurden aber vom starken Innenverteidiger-Duo Borislav Tomoski und den zurückgekehrten Dominik Messig entschärft. Bis auf zwei ungefährliche Schüsse aus der Diszanz musste sich David Walther nicht beweisen. Anders auf der Gegenseite. Allein Benjamin Uhlig und Mario Schott hatten jeweils zwei Großchancen. Entweder konnte der Blau-Weiß Keeper retten oder die Kugel strich am Gehäuse vorbei. Die dickste Chance hatte allerdings wie so oft in letzter Zeit Rene Krupka per Kopfball. Er köpfte eine brandgefährliche Flanke von Dirk Viererbe aus 5-Metern über das Tor und ärgerte sich noch auf der Heimfahrt schwarz. Laut Insiderkreisen ist am Dienstag für Rene das Kopfballbendel aufgebaut. So ging es torlos in die Kabine.
Für den zweiten Durchgang war die Route klar: Zschopau spielt auf Sieg! Doch erstmal musste der frühe Rückstand nach dem Wechsel schnell verdaut werden. David selbst ärgerte sich am meisten über seinen Aussetzer. Captain Marcel Walczak gab den Weg vor und kurbelte das Spiel an. Bis auf Konteransätze tauchte Schwarzenberg nicht mehr gefährlich vor Motor`s Tor auf. Zschopau drückte nun auf den Ausgleich. Fernschüsse, scharfe Flanken und Kopfbälle fanden nicht ins Ziel. So musste der Altmeister Borislav Tomoski mit nach vorn um den Ausgleich per abgefälschten Schuss zu erzielen. Für ihn war es der erste Treffer der Saison. Schwarzenbergs Schlussmann blieb dabei ohne Chance. Nun lief die Angriffsmaschinerie auf Hochtouren. Erneut wurden beste Flanken per Kopf nicht verwertet. Jörg Romics nach Ecke von Walczak und Benjamin Uhlig nach Vorlage von Dirk Ruttloff brachten die Kugel nicht über die Torlinie, so dass die Partie mit dem 1:1 endete.
Fazit: Das Unentschieden geht objektiv betrachtet in Ordnung. Bitter nur, dass Schwarzenberg keine echte hochkarätige Torchance besaß und den Punkt damit auf der Habenseite verbuchen konnte. Es war eine faire und ansehnliche Partie. Von der Spieleröffnung die beste Auswärtspartie der Saison. Bleibt zu hoffen, dass die Motoren den Punkten in der Endabrechnung nicht nachtrauen müssen. In diesem Sinne "Motor ein Leben lang". (dr23)
 

 
  09. Oktober 2011 - In einem spannenden Pokalspiel zog die BSG gegen einem vor allem in der 1. Halbzeit ebenbürtigen Kreisligisten aus Großrückerswalde ins Viertelfinale des Erzgebirgspokals ein. Bei schönstem Herbstwetter stellte Coach Seefeldt sein Team auf mehreren Positionen um, um auch den Spielern, die zuletzt seltener zum Einsatz kamen eine Chance zu geben. Für Marcel Walczak (Erkältung), Dirk Viererbe und Benjamin Uhlig rückten Alex Dörfler, Martin Winterhoff und Dominik Messig in die 1. Elf.
Viele Zuschauer rieben sich die Augen, wie gut die „Rückschwalner“ in der 1. Halbzeit mithalten konnten. Auf Seiten der Zschopau Fans mag man von einem Deja-Vu Erlebnis der letzten Auswärtspartie in Auerbach sprechen. Zu umständlich und langsam wurden die Angriffe Richtung Gastgebertor vorgetragen. Viel zu oft wurden lange, diagonale Bälle geschlagen anstatt die Grundlinie zu suchen und so in den Rücken der Abwehr zu gelangen. Dennoch ging Motor nach ca. 5 Minuten in Führung. Mario Schott nutzte dabei eine Unsicherheit des Großrückerswalder-Keepers aus, der viel zu zögerlich aus seinem Gehäuse kam, umkurvte ihn und schob unbedrängt ins Tor ein. Doch quasi im Gegenzug konnte Großrückerswalde ausgleichen. Nach einer unübersichtlichen Situation in unserem 16er konnte Hilbert ausgleichen. Doch es kam noch schlimmer. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld konnte erneut Hilbert zur bis dahin nicht unverdienten Führung unbedrängt einschieben. Das Spiel wurde in der Folgezeit immer fahriger. Ballverluste auf beiden Seiten waren die Folge. Mit dem einzig guten Spielzug der 1. Halbzeit über 2-3 Stationen, als der Ball endlich mal schnell gespielt wurde, konnte Ersatzkapitän „Rudi“ Ruttloff ausgleichen. Er wurde wunderschön im Strafraum freigespielt und schloss unhaltbar ins linke Eck ab. Mit einem 2:2 ging es in die Halbzeit.
Diese begann dann mit einer Umstellung auf Seiten unserer Motoren. Dirk Viererbe ersetzte Martin Winterhoff und rückte auf die linke Position der 4er Abwehrkette. Dominik Messig rückte auf die rechte Abwehrseite und Steve Schüler/Jörg Romics bildeten nun das Innenverteidiger Duo. An unserem Spiel änderte sich dabei aber wenig. Zwar stand man hinten etwas sicher und brachte Dirk Viererbe über links etwas Schwung ins Spiel der BSG, aber doch blieb nach vorne vieles Stückwerk. Einzig alleine Einzelaktion über Mario Schott, der bei einen seiner vielen Versuche die Latte traf, und Dirk Ruttloff sorgten für Gefahr. Die letzte Viertelstunde des Spiels wurde dann noch mal etwas hektischer. Nach einem Foul an Gillert im 16er, der deutlich umgerissen wurde, blieb der Pfiff des Unparteiischen noch aus um 5 Minuten später dann doch auf den Punkt zu zeigen. Vorausgegangen war ein eher harmloses Foul an Ruttloff im Strafraum. Aber ausgleichende Gerechtigkeit eben. Nachdem Steve Schüler den letzten Elfmeter noch verschossen hatte, verwandelte er diesmal in gewohnter Manier sicher. Großrückerswalde versuchte jetzt noch einmal alles, mehr als ein Freistoß, der an den Pfosten klatschte, sprang aber nicht heraus. So blieb es beim 3:2 für Motor Zschopau und der Einzug ins Viertelfinale versüßte das Wochenende, nachdem am Freitag schon zünftig ein Mannschaftsabend beim Griechen gefeiert wurde.
„Nicht gut gespielt, aber trotzdem gewonnen und eine Runde im Pokal weiter. Damit kann ich sicherlich leben, mit dem Spiel meiner Mannschaft eher weniger“, so lautete Trainer Seefeldts Fazit. Kapitän Ruttloff meinte dagegen, „dass wir vor 2 Jahren solche Spiele noch verloren hätten“. Das einzige was zählt ist das man eine Runde weiter ist und auch hoffentlich in Zukunft noch eine gute Rolle im Pokal spielen wird. In diesem Sinne „Motor ein Leben lang“. (Bax)
 

 
02. Oktober 2011 - Bei bestem Herbstwetter war der Rahmen für einen starken BSG-Auftritt gegeben. Vor heimischer Kulisse zerlegte die BSG Motor Zschopau den FSV Burkhardtsdorf 6:0 (3:0) und zeigte zudem trotz des Fehlens von Andre Zöllner, Dominik Messig und David Butz eine hervorragende Partie für die Zuschauer. Damit wurde auch die dritte Heimpartie der jungen Saison im eigenen Stadion gewonnen und die Tabellenführung vor der Überraschungself aus Drebach verteidigt.
Erstmals in dieser Saison verzichtete Motor-Trainer Frank Seefeldt auf die Viererkette um im Mittelfeld fester zuzupacken. Diese Rechnung ging vollends auf, den Borislav Tomoski und Marcel Walczak gaben den Takt vor und räumten in der Defensive fast alle Angriffe der Gäste ab. Nur in den ersten 10 Minuten schien Burkhardtsdorf gegenhalten zu können und zeigte Biss, doch schon nach sechs Minuten schlug Dirk Ruttloff nach einer starken Kombination mit Walczak zu. Er umdribbelte den Gäste-Keeper und schob ins leer Tor. Danach boten sich Motor durch Ruttloff, René Krupka (wie Sebastian Gillert ansprechende Partie), Benjamin Uhlig etliche Einschussmöglichkeiten, allein die Genauigkeit fehlte. Erneut nach Zuspiel von Walczak traf Ruttloff per 20-Meter Knaller zum überfälligen 2:0 in der 26. Minute. Burkhardtsdorf selbst kam nur sporadisch vor das Zschopauer Gehäuse und fand bei zwei Torschüssen in David Walther seinen Meister. Vor der Pause erhöhte Motor sogar auf 3:0 und die vermeintliche Vorentscheidung. Eine Zuspiel von Steve Schüler verlängerte Ruttloff in den Rücken der zu hochstehenden Gästeabwehr. Benjamin Uhlig nahm die Kugel volley und drosch den Ball über den Torwart in die Maschen. Dieses Tor war bezeichnend für die Gäste und deren taktische Einstellung. Viel zu oft stand die Viererkette zu offen und bot viel Raum für schnell Konter im eigenen Stadion.
Die Marschroute für die zweite Hälfte war klar: Weiter Druck machen und Tore machen, ohne die Linie zu verlieren. Ganz nach dem Geschmack von Coach Seefeldt. Gesagt getan erhöhte diesmal Walczak selbst mit seinem ersten Saisontor zum 4:0 und ließ die Gäste vollends verzweifeln. 3 Burkhardtsdorfer konnten unseren Kapitän nicht stoppen. Mittlerweile lief der Ball wie geschmiert durch die eigenen Reihen, da wurde es Oldie-Tomoski auch verziehen, wenn er denn mal mehrere Dribblings ansetzte ohne Torerfolg. Mit seinem dritten Tor in diesem Spiel erhöhte Ruttloff erneut aus der Distanz auf 5:0 (56.). Den Schlusspunkt beim starken Heimauftritt setzte Walczak mit seinem zweiten Treffer zum 6:0-Endstand. „Es war für die Zuschauer und natürlich für mich schön anzuschauen. Viele Angriffe sahen richtig gut aus und führten zu Toren. Ich hoffe meine Mannschaft schätzt den Sieg auch richtig ein und findet auch im Pokal die richtige Einstellung. Ich kenne meine Pappenheimer“, sagte mit einem Schmunzeln Motor-Coach Frank Seefeldt. Ein Selbstläufer wird dies keinesfalls. Auch wenn Mario Schott diesmal ein Treffer verwehrt geblieben ist, ackerte er für die Mannschaft und kann voller Vorfreude auf die Pokalhürde bei seinem Heimatverein SV Großrückerswalde am kommenden Sonntag, 14 Uhr, sein. (dr23)
 
Zweite klettert auf einen Aufstiegsplatz
Dank eines 2:0 gegen den Herolder SV finde sich die BSG-Reserve nun auf Kreisklasse-Tabellenrang zwei wieder. Felix Hanisch vor und Toni Niekammer nach dem Seitenwechsel trafen für Motor. Gegen keineswegs harmlose Gäste agierte Motor konsequenter im Abschluss und hatte bei zwei Lattentreffern des HSV das nötige Quäntchen Glück. (jk)
   

 
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