02.
Februar 2012 - Am 05. Februar
beginnt für die BSG Motor Zschopau mit
Vorbereitungsspielen zur Rückrunde in
der Erzgebirgsliga. Dabei stehen für die
beiden Männermannschaften zunächst je
vier Partien im Terminkalender. Erst
wird es dann wieder am 05. März. Dann
empfängt Motor im
Erzgebirgspokal-Viertelfinale den TSV
Jahnsdorf. (jk)
05.02., 14.00 Uhr
Meeraner SV (Kreisoberliga
Zwickau) - BSG Motor Zschopau
12.02., 12.00 Uhr
SV Affalter II (1. Kreisklasse
Erzgebirge) - BSG Motor Zschopau
II
12.02., 14.00 Uhr
ESV Lok Zwickau (Kreisoberliga
Zwickau) - BSG Motor Zschopau
19.02., 12.00 Uhr
VfB Empor Glauchau III (1.
Kreiskl. Zwickau) - BSG Motor
Zschopau II
19.02., 15.00 Uhr
BSG Motor Zschopau - FC
Concordia Schneeberg
(Bezirksliga West)
26.02., 15.00 Uhr
BSG Motor Zschopau II - TSV
Jahnsdorf II (Kreisliga
Erzgebirge)
26.02., 15.00 Uhr
SV Olbernhau (Kreisliga
Erzgebirge) - BSG Motor Zschopau
04.03., 12.30 Uhr
VfB Annaberg II (Kreisliga
Erzgebirge) - BSG Motor Zschopau
II
20.
Dezember 2011 - Wenige Tage
vorm Weihnachtsfest steht für unseren
Trainer der ersten Männermannschaft noch
ein ganz besonderes Ereignis auf dem
Terminkalender. Frank Seefeldt feiert am
20. Dezember seinen 50. Geburtstag.
Der gebürtige Zwönitzer durchlief als
aktiver Fußballer die Jugendschule des
FC Karl-Marx-Stadt und feierte dort
nationale Erfolge. Später kickte Frank
bei Aufbau Krumhermersdorf in der 2.
DDR-Liga, ehe er in Zschopau landete.
Hier gelang ihm, mit seinem
Mannschaftskameraden u.a. in der Saison
1990/91, der Sieg im damals erstmalig
ausgetragenen Sachsenpokal. Noch bis zur
vergangenen Saison zeigte der Rotschopf,
dass er auch im reiferen Altern nichts
von seinem fußballerischen Können
verlernt hat, als er im Reserveteam
aushalf.
Sein Trainerdebüt in der ersten
Mannschaft verlief denkbar schlecht.
Motor verlor am 01. Mai 2011 0:1 in
Zöblitz. Seit dem wartet Frank
glücklicherweise vergebens auf die
zweite Niederlage. Es folgte eine Serie
von 15 Siegen und 4 Remis.
Die BSG Motor Zschopau wünscht Frank
Seefeldt alles erdenklich Gute zum 50.
und hofft auf viele weitere gemeinsame
Jahre in Zschopau! (jk)
10.
Dezember 2011 - In einem
hochklassigen, hochspannenden und
weitgehend ausgeglichen besetzten
Turnier erreichten die F-Junioren der
Spielgemeinschaft, wie im Vorjahr einen
hervorragenden 4. Platz. Im Gegensatz
zum Vorjahr war aber der Bronzerang
greifbar nah, so dass unmittelbar nach
dem Turnier die Enttäuschung noch
überwog. Die gezeigten Leistungen und
die Zusammensetzung des Teams (fast die
Hälfte kann nächstes Jahr noch in der F
spielen) geben aber zur Enttäuschung
keinen Grund. Alle können richtig stolz
auf das erreichte sein, nämlich zu den 4
besten Mannschaften von 50 im gesamten
Kreisgebiet zu gehören.
Der Turnierplan hatte es richtig „gut“
mit uns gemeint. Gleich zu Beginn trafen
wir auf die 3 hohen Favoriten
Königswalde, Stollberg und Aue, die in
Ihren Staffeln überlegen führen und
dabei Torverhältnisse von 116:7, 130:4
und 146:3 ausweisen. Doch entgegen der
vermeintlichen Erwartungen hatten wir
nach diesen 3 Partien allen Grund zur
Freude. Gleich im ersten Spiel gegen die
Königswalder gelang uns die „Sensation“
trotz 1:3 Rückstand das Spiel noch mit
4:3 für uns zu gestalten. Der Sieg war
dabei sogar verdient, da die
Königswalder von Ihren Treffern
abgesehen nur noch wenig gefährliche
Situationen hatten. Unser Team
gestaltete die Partie von Beginn an
ausgeglichen und legte nach dem
Rückstand einen furiosen Endspurt hin.
Helen spielte Marvin 2x wunderbar frei,
beim 3:3 passte dieser selbst von der
Grundlinie auf Nick zurück. Beim
Siegtreffer half uns der gegnerische
Torhüter der einen Ball nicht
kontrollieren konnte und Marvin das
Geschenk dankbar annahm. Im zweiten
Spiel gegen die Stollberger agierten wir
zwar defensiv weiter konzentriert, aber
nach vorn konnten wir uns leider nicht
in Szene setzen. Zweimal der gleiche
Spielzug führte schließlich zur knappen
aber verdienten Niederlage. Danach
folgte mit der Partie gegen Aue, der
dritte Favorit. Nach einem relativ
schnellen 0:3 Rückstand „erwachte“ das
Team und schaffte es in Person von
Marvin noch 3 Treffer zu erzielen. Genau
so viele wie die Auer in der gesamten
Vorrunde im Feld kassiert haben. Die
Auer ihrerseits nutzen das Öffnen
unserer Abwehr aber immer sehr schnell
um den 3 Tore Vorsprung wieder
herzustellen.
Eine Vorentscheidung zu den
Platzierungen sollte im 4. Spiel gegen
den SV Neudorf fallen. Die Neudorfer,
die nach zwei Auftaktniederlagen gegen
Gornau gewonnen hatten, begannen
deutlich konzentrierter und wie in allen
Spielen zuvor, lagen wir wieder mit zwei
Toren zurück. Wie schon zuvor steckte
das Team aber nicht auf und kämpfte sich
zurück und schaffte eine Minute vor dem
Ende den Ausgleich durch Helen. Durch
das gleichzeitige Unendschieden der
Königswalder gegen Stollberg sollte aber
am Ende genau dieses Unendschieden
zuwenig sein. Nach abermaligen 0:1
Rückstand im letzten Spiel gegen Gornau
gewannen wir am Ende 3:2. Das Spiel
hielt eine Reihe kurioser Tore bereit,
die teilweise auf etwas seltsamen
Schiedsrichterentscheidungen beruhten.
Dieses Spiel sollte aber nur der Auftakt
eines hochdramatischen Turnierendes
bilden. Im vorletzten Spiel standen sich
Königswalde und Neudorf mit je 4 Punkten
gegenüber. Beide benötigten einen Sieg,
um uns mit unseren 7 Punkten einzuholen.
Während Neudorf dabei noch 3 Tore mehr
schiessen musste, reichte den
Königswaldern ein einfacher Sieg. Bei
einem Unendschieden wären wir auch
sicherer 3. gewesen. Als die Neudorfer
mit 1:0 in Führung gingen schien dieser
Traum in Erfüllung zu gehen. Doch das
Glück hatten wir im Turnierverlauf wohl
mit unseren späten Treffern etwas zuviel
strapaziert. Die Königswalder drehten
das Spiel und erzielten reichlich eine
Minute vor dem Ende den Siegtreffer zum
Bronzerang. Noch dramatischer das
„Endspiel“ zwischen Stollberg und Aue.
Den Veilchen reichte ein Unendschieden
zum Turniersieg. Beim Stand von 1:1 und
2 Sekunden auf der Uhr tauchte ein
Stollberger allein vor dem Auer Torhüter
auf und schob den Ball an diesem vorbei
ins Tor. Die Stollberger lagen sich
jubelnd in den Armen und die Halle
tobte. Doch das Schiedsgericht sah den
Ball zum Zeitpunkt des Beginns der
Sirene noch nicht über der Torlinie und
erkannte den Treffer nicht an. Die
anschließenden Szenen kann man durchaus
als turbulent bezeichnen und die
erhitzten Gemüter auf beiden Seiten gut
verstehen. Das sich die Stollberger aber
nicht nicht zur Siegerehrung blicken
ließen, hinterließ doch einen bitteren
Beigeschmack, da trotz allen Ärgers bei
den Jüngsten noch immer der Spaß im
Vordergrund stehen sollte und die
Spieler sicher für Ihre Leistung Ihre
Anerkennung aller bekommen hätten.
Ein Riesenkompliment auf alle Fälle
nochmal an unser Team für die tollen
Leistungen, den Kampfgeist und den
tollen 4. Platz. Unserem Torhüter Justin
gelang es sogar noch sich die
Auszeichnung des besten Torhüters im
Allstar-Team der Meisterschaft zu
sichern.
Nachträglich wurde auch Marvin noch die
Ehre zum besten Torschützen gemeinsam
mit dem Auer Ben Engelhardt zuteil.
Durch die Hektik des Endspiels wurde bei
der Zählung ein Treffer übersehen. Die
Auszeichnung im Rahmen der Siegerehrung
wurde damit zwar leider verpasst, wird
aber sicher zu einem späteren Zeitpunkt
nachgeholt. (nr)
Aufstellung:
Tor: Justin Fritzsche
Feldspieler: Lucas Nitsche, Willy Utassy,
Helen Richter, Nick Bauer, Marvin
Richter, Robin Lohse, Nick Schubert,
Dominik Kopplin
Torschützen: Marvin 8, Nick Schubert 2,
Helen und Robin je 1
27.
November 2011 - „Die erste
Halbzeit war eine der schlechtesten, die
wir in dieser Saison gespielt haben.
Viele dachten es geht von allein“, so
Motor Coach Frank Seefeldt verärgert
über den ersten Durchgang. Trotzdem
stand am Ende ein 2:1-Sieg gegen den SV
1990 Tirol Dittmannsdorf zu Buche. Damit
bleibt die BSG auch nach dem 5.
Heimspiel in dieser Saison ohne
Punktverlust. Nötig wurde allerdings
Leistungssteigerung in der zweiten
Hälfte. Dies sah auch Seefeldt so:
„Einige von uns mussten zur Halbzeit
wachgerüttelt werden und erinnert
werden, dass wir gegen tief stehende
Tiroler nur mit viel Laufbereitschaft
gewinnen können. Nach der Pause wurde
dies beherzigt und ich bin damit
zufrieden.“
Der erste Durchgang spielte sich meist
zwischen den Strafräumen ab. Zschopau
suchte die Lücke und verlor aber zu oft
durch unkonzentrierte Pässe und Annahmen
den Ball. Generelle fehlte der letzte
Biss. Die größte Chance in Halbzeit eins
besaß Benjamin Uhlig. Doch sein Lupfer
tendelte am rechten Tor vorbei. Die
Gäste selbst standen im Abwehrzentrum
kompakt schlugen etliche Angriffe aus
der Gefahrenzone.
Mit dem Seitenwechsel kam endlich
Schwung in die Partie. Die Kugel wurde
schneller gespielt und mehr Druck
aufgebaut, so dass Dittmannsdorf noch
weiter in die eigene Hälfte gedrückt
wurde. Nach einem scharfen Diagonalball
von Steve Schüle in Höhe Mittellinie auf
Dirk Ruttloff klingelt es zum 1:0 (53.).
Ruttloff nahm die Kugel mit seinem
„stumpfen“ Linken volley und ließ Tirols
Keeper Herzog keine Chance. Eine gewisse
Erleichterung war in Reihen der
Zschopauer zu spüren, da bis dato viel
Krampf das Spiel zeichnete. Danach
konnten noch 2-3 Schusschancen der BSG
verzeichnet werden. Diese stellten aber
für Herzog keine Herausforderung dar. In
der 78. Minute dann das 2:0 mit dem
besten Spielzug der Saison. Kapitän
Marcel Walczak eroberte im Zentrum den
Ball und legt überlegt auf Rechtsaußen
Mario Schott. Dieser flankte präzise und
scharf in die Mitte auf den Elferpunkt
wo Dirk Ruttloff freistehend den Ball
ins Gehäuse unterbrachte. Dabei wurde
der Gästekeeper getunnelt und hatte
keine Abwehrchance. Die Partie schien
gelaufen und Mario Schott hatte die
Chance sogar zu erhöhen, doch er
scheiterte diesmal an Herzog. Vor Ende
der Partie wurde es noch mal spannend.
Einen Schuss aus 25 Metern von Tirols
Mikes glitt Motor Keeper Walther durch
die Handschuhe zum Anschlusstreffer
(87.). Dabei sah Walther äußerst
unglücklich aus. Trotz des Fehlers hat
er auch aus Berufswegen in dieser Saison
oft die Kohlen aus dem Feuer geholt für
seine Farben (Brennstoffhändler in ZP).
Glücklicherweise hatte Tirol danach
keine Torchance mehr und der Endstand
war damit hergestellt. Für ein Raunen in
der Sandgrube sorgte in der
Nachspielzeit noch unfreiwillig Marcel
Walczak. Er schaufelte einen Querpass
von Mario Schott aus 5! Metern über das
leere Tor. Walczak selbst wird sich mit
einem Erfrischungsgetränk zum nächsten
Hallentraining bei der Truppe für seinen
Fauxpas entschuldigen.
Gäste-Trainer Steffen Richter: „ Eine
Niederlage ist für niemanden schön. Ich
habe aber trotz des Fehlens einiger
Akteure Einsatzbereitschaft und
Kampfeswillen gesehen. Unser Ziel ist es
gewesen die erwartende Niederlage
einzugrenzen.“
Für die BSG Motor Zschopau stehen nun
ruhigerer Wochen an. Trotzdem wird man
wie jedes Jahr ein Auge auf die am
11.12.2011 in Zschopau startende
Hallenmeisterschaft werfen. Weiterhin
steht für den 09.12.2011 die
Weihnachtsfeier mit dem Motto „DDR“ mit
der zweiten Mannschaft, Schiedsrichter
und Helfern an. Dazu wird es auch ein
Programm geben, welches von Dirk
Ruttloff, Andre Zöllner und Co
vorgetragen wird.
Fazit Hinrunde: Bis auf die
Unentschieden gegen Drebach (2:2),
Schwarzenberg (1:1) und Jahnsdorf (2:2)
konnten alle Spiele gewonnen werden.
Wobei man in diesen 3 Partien sogar
einem Rückstand hinterher laufen musste.
Drebach wird sich heute noch in Person
von Matthias Teichmann ärgern, die große
Chance zum 3:1 nicht genutzt zu haben.
Dadurch konnte in diesem Spiel der
Ausgleich erzwungen werden. Vermeintlich
abgestellt wurde die Auswärtsschwäche
der vergangenen Jahre beziehungsweise
die schwankenden Auftritte zwischen
Heim- und Auswärtspartien. Trotz der 9
Punkte Vorsprung in der Tabelle auf
Jahnsdorf kann sich nicht auf die faule
Haut gelegt werden, denn in der
Rückrunde werden die Gegner noch mehr
brennen Zschopau ein Bein zu stellen.
Hervorzuheben ist das Ranking in der
Fairplay-Tabelle. Denn die letzten Jahre
war oftmals eine regelrechte Kartenflut
für die BSG zu sehen. Nur Sebastian
Gillert (einer der fairsten) stellt mit
seiner Gelb/roten Karte im Spiel gegen
Falkenbach am 3. Spieltag einen
Ausreißer dar.
Etliche Spieler nutzen, wie letztes
Jahr, das erste spielfreie Wochenende am
2. Advent und reisen auf den Hintertuxer
Gletscher nach dem Motto „BSG Motor
Zschopau – Abteilung (Apres) Ski.
Wir wünschen allen Spielern,
Mitgliedern, Helfern, Sponsoren,
Zuschauern, sportlichen Kontrahenten und
Gästen eine besinnliche Weihnachtszeit
und verbleiben mit sportlichen Grüßen.
In diesem Sinne „Motor ein Leben lang“.
(dr23)
20. November
2011 - Da sich die
Gastgeber mit dem Tabellenführer auf
Augenhöhe präsentierten und nach gut
einer Stunde sogar 2:0 führten, konnte
Motor-Trainer Frank Seefeldt mit dem
Remis gut leben: "Erstmals in dieser
Saison wurden wir richtig gefordert."
Nachdem die erste Hälfte trotz Chancen
auf beiden Seiten torlos verlaufen war,
brachten zwei unnötige Ballverluste von
Zschopaus Routinier Tomoski Jahnsdorf
zunächst auf die Siegerstraße. Nach dem
Ausgleich per Handelfmeter stach aber
Joker Uhlig mit einem Heber. (fp zp)
Das Spitzenspiel der Staffel hielt, was
es versprach. "Es war ein spannendes,
gutklassiges Spiel mit einem gerechten
Ergebnis", wertete TSV-Vereinschef Bernd
Lormis. Allerdings fand der Gastgeber
erst nach 20 Minuten den Spielfaden.
"Dann aber haben wir richtig guten
Fußball gespielt", so Lormis. Die
Jahnsdorfer lagen bereits 2:0 in
Führung, als zwei unglückliche Gegentore
dem Spitzenreiter den Ausgleich
bescherten. Erst sprang einem
Jahnsdorfer in der Laufbewegung der Ball
im Strafraum an die Hand, dann rutschte
ein Abwehrspieler weg und ermöglichte
Uhlig freien Lauf. Lormis: "Insgesamt
hatten wir die besseren Chancen,
Zschopau aber noch einen Pfostenschuss.
Diese Mannschaft steht nicht für umsonst
ganz oben." (fp stl)
18.
November 2011 - Unsere
Schiedsrichterfreunde Mike Auge (35
Jahre) und Nick Morgenstern (21 Jahre)
blicken mit Vorfreude auf Sonntag, den
20. November 2011. Beide „Pfeifenmänner“
absolvieren bei hoffentlich
frühlingshaften Temperaturen und
Sonnenschein einen nicht alltäglichen
Spielleitungsauftrag.
In Lengefeld, beim Punktspiel der
Herren-Kreisliga, Staffel Ost, zwischen
dem SV Lengefeld und dem FSV 95
Scharfenstein/Großolbersdorf, absolviert
Mike Auge seinen 300. Einsatz für die
BSG Motor Zschopau. Gemeinsam mit
Patrick Latiszew vom SV Witzschdorf
unterstützt Mike Auge an der Seitenlinie
Schiedsrichter Falco Erdenberger (SV
Witzschdorf) bei der Spielleitung.
Unser Youngster Nick Morgenstern, der in
dieser Saison der Nachwuchsfördergruppe
des Kreisverbandes Erzgebirge angehört
und kürzlich die Anwärterschaft zur
Kreisoberliga positiv meisterte, kommt
erstmals als Schiedsrichterassistent in
der Herren-Bezirksliga zum Einsatz. Beim
Kreisderby in der Staffel West zwischen
dem FSV Krumhermersdorf und dem SV
Blau-Weiß Crottendorf unterstützt Nick
Morgenstern, gemeinsam mit Uwe Schönherr
von der ISG Satzung, Schiedsrichter
Sebastian Martinka vom ATSV
Gebirge/Gelobtland. Nick Morgensterns
26. Einsatz für die BSG Motor Zschopau
ist zugleich der erste Einsatz eines
Zschopauer Schiedsrichters in der
Herren-Bezirksliga seit dem Neuanfang im
Sommer 2005.
Der Vorstand und die
Schiedsrichtergruppe der BSG Motor
Zschopau wünschen beiden Sportfreunden
viel Erfolg und bei bester Gesundheit
weiterhin „Gut Pfiff“.
13.
November 2011 - Mit einer
guten geschlossen Mannschaftsleistung
wurde auch der Auswärtsbock BSV Gelenau
umgestoßen. Am Ende lautete das Ergebnis
aufgrund der effektiven
Chancenverwertung 4:1 für die BSG. Mit
diesem Erfolg bleiben die MZ-Städter
nunmehr 17 Pflichtspiele ohne
Niederlage. Die Letzte Niederlage setzte
es beim Trainerdebüt von Frank Seefeldt
(Mai diesen Jahres – 0:1 gg. Zöblitz).
Im ersten Durchgang gestaltete sich die
Partie ausgeglichen. Motor wollte aus
einer sicheren Deckung spielen und die
gegnerischen Spitzen um Lars und Patrick
Kolditz so gut wie möglich ausschalten.
Dies gelang im ersten Durchgang jedoch
nicht immer, so das es etliche brenzlige
Situation zu überstehen gab. So hatte
auch Patrick Kolditz für die Hausherren
die erste gute Möglichkeit. Sein
Rechtsschuss aus 11 Metern zischte am
langen Pfosten vorbei. Zschopau selbst
brauchte ein paar Minuten um Ordnung im
eigenen Spiel herzustellen und den
Kunstrasen in den Griff zu bekommen. Mit
dem ersten gut vorbereiteten Angriff
gelang Motor die Führung. Auf links
wurde Dirk Ruttloff von Dirk Viererbe
lang geschickt. Von der Grundlinie
spielte Dirk Ruttloff den Ball in den
Rücken der Abwehr, so dass Rene Krupka
überlegt per Schlenzer zur Führung
einnetzte (19.). Lange währte die
Führung jedoch nicht. Nach einem Einwurf
der Gelenauer in Höhe Strafraum konnte
sich Patrick Kolditz gegen zwei
BSG-Kicker trickreich durchsetzen und
per Flachschuss den schnellen Ausgleich
markieren (20.). In den Minuten danach
stotterte der Motor der Gäste erheblich.
Kaum Ballpassagen und genaues Passspiel,
stattdessen hohe und lange Bälle, welche
für Benjamin Uhlig und Dirk Ruttloff
schwer zu kontrollieren waren. Dies
wollte der BSV nutzen. In Person von
Lars Kolditz boten sich zwei Hochkaräter.
Doch selbst nachdem er bereits David
Walther umkurvt hatte, konnte er die
Kugel nicht im Tor unterbringen und
Zschopau von Glück reden nicht in
Rückstand geraten zu sein. Weitere hohe
Flanken in den 16-er von der BSG flogen
an Freund und Feind gefährlich vorbei
oder David Walther fing die Bälle
entschlossen ab. Da das Angriffsspiel
noch nicht auf Hochtouren lief, musste
zur Führung ein Freistoß für Zschopau
her. Aus 21,5 Metern erzielte Dirk
Ruttloff per Schuss über die Mauer die
erneute Führung (35.). Kurz darauf
ergaben sich noch zwei dicke
Möglichkeiten für Sebastian Gillert und
Benjamin Uhlig, beide scheiterten
allerdings an Gelenaus Keeper Starek.
Nach der Führung waren Ansätze von
Spielkultur zu sehen.
Zufrieden war BSG-Trainer Seefeldt zur
Pause nicht. Er forderte für den zweiten
Durchgang mehr Ordnung in der
Abwehrarbeit und schnelleres Umschalten
auf Angriff. Nach Wideranpfiff fand Dirk
Ruttloff mit einem Schuss von der
Strafraumgrenze seinen Meister in Starek.
Kurz darauf jedoch war auch Starek
machtlos. Nach einem Foul an den
eingewechselten Mario Schott 20 Meter
vorm Tor legte sich Dominik Messig den
Ball zurecht. Er hämmerte die Kugel ins
linke Eck. Ein Gelenauer Spieler
fälschte die Kugel noch leicht ab (56.).
Danach war viel Leerlauf. Oftmals
spielten sich die Szenen zwischen den
Strafräumen ab, ohne wirklich zwingend
zu sein. Motor verlegte sich auf
schnelle Konter und wollte kein Risiko
eingehen. Bei Standards für den
Gastgeber war jedoch Gefahr in Verzug,
da die Gegenspieler zu leichsinnig
gedeckt wurden. Eine zwingende Torchance
konnte der BSV bis auf Baldauf`s Schuss
im zweiten Durchgang nicht verzeichnen.
Den Schlusspunkt und 4:1-Endstand aus
Zschopauer Sicht setzte Mario Schott mit
seinem 7. Saisontreffer. Analog dem 1:0
setzte sich Dirk Ruttloff auf der
Außenbahn durch und flankte nach innen.
Mario Schotts Schuss wurde noch
unglücklich von einem Gelenauer in den
eigenen Kasten abgefälscht (87.).
Fazit: Aufgrund der zweiten Hälfte geht
der Auswärtssieg in Ordnung. Allerdings
hätte die Partie einen anderen Verlauf
nehmen können, wenn Lars Kolditz seinen
alten Torriecher eingesetzt hätte. Zwei
Freistoßtore in einem Spiel wurden schon
lange nicht mehr auf Seiten der
Zschopauer gesehen. Die Trainer Ingo
Klöpping und Frank Seefeldt, lange Jahre
erfolgreiche Mannschaftskollegen in
Zschopau, waren in der Spielanalyse
annähernd der gleichen Meinung. „Das
Ergebnis täuscht über den Spielverlauf
hinweg. Ich habe zwei Teams auf
Augenhöhe gesehen. Ich kann der
Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir
haben gut dagegengehalten, wurden aber
nicht belohnt“, so Ingo Klöpping. Zudem
merkte er an, dass die Konsequenz von
Motor vor dem Tor ausschlaggebend für
die Niederlage war. Sein ehemaliger
Mannschaftskollege Frank Seefeldt: „Wir
haben uns zunächst schwer getan. Ich
hätte mir im Spielaufbau mehr Ruhe am
Ball gewünscht. Das war teilweise zu
überhastet. Heute freue ich mich über
die gute Chancenverwertung. Insgesamt
hat uns Gelenau das Leben vor allem beim
Stand von 1:1 sehr schwer gemacht. Ein
Sonderlob erhält für sein Spiel David
Walther. Er sieht bei hohen Bällen
mittlerweile sehr stabil aus und ist in
dieser Saison wieder ein großer
Rückhalt.“
Am kommenden Sonntag findet schon das
nächste Spitzenspiel statt. In Jahnsdorf
steht die nächste Auswärtshürde vor der
Tür. Mit einer couragierten Leistung wie
in den letzten Wochen sollte auch dort
ein Punkt das Minimum sein. Wobei man in
der letzten Saison in Jahnsdorf als
Verlierer vom Platz ging. In diesem
Sinne „Motor ein Leben lang.“ (dr23)
F-Junioren: 3. Hattricks in einer
Halbzeit bei tollem, letzten
Heimauftritt 2011
Mit einem 17:0 Heimerfolg gegen Gelenau
feierten die F-Junioren der
Spielgemeinschaft, den höchsten
Saisonerfolg zum Abschluss der Vorrunde.
Bei Ihrem letzten Auftritt auf Rasen im
Kalenderjahr 2011 hatte sich die
Mannschaft nochmal vorgenommen den Ball
laufen zu lassen und schönen Fußball zu
spielen. Die Jungs setzten dies auch
sofort um und nach handgestoppten 76
Sekunden stand es bereits 2:0. Zweimal
war der Ball schön über die rechte Seite
von Willy zu Marvin gelaufen, welcher
genau in die Mitte flankte. Robin und
Nick Schubert waren es die das Leder zur
frühen Führung versenkten. Der gleiche
Spielzug führte in den folgenden Minuten
zu zwei weiteren Treffern von Nick, der
damit innerhalb von 3 Minuten den
Hattrick perfekt machte. Kurz darauf
konnte er sogar noch seinen 4. Treffer
erzielen. Trotz früher Wechsel änderte
sich nichts am Spielverlauf. Unser Team
gewann weiter frühzeitig die Bälle und
spielte am heutigen Tag schön über die
Flügel nach vorn. Marvin lies seinen 4
Vorlagen jetzt Tore folgen. Mit gleich 2
Hattricks erzielte er die Treffer 6-8
und 10-12. Besonders Grund zur Freude
hatte Janne Renik. Bei einem Konter
konnte er den Ball über die Linie
drücken und sein erstes Punktspieltor
erzielen.
Nach dem 12:0 Pausenstand ging es in
Halbzeit zwei genauso weiter - viel
Ballbesitz und auch meist schöne
Spielzüge. Nachdem im ersten Abschnitt
Marvin und Nick fast alle Treffer allein
erzielten, gab es jetzt 5 verschiedene
Torschützen. Neben den zwei Goalgettern
konnten noch Robin, Nick Bauer und Lucas
den Ball im Tor unterbringen.
Glückwunsch an das Team für eine tolle
Vorrunde mit Platz 2 in der Staffel.
Bereits am kommenden Sonntag geht es
weiter mit der Vorrunde der
Hallenkreismeisterschaft in Olbernhau. (nr)
Aufstellung:
Tor: Justin Fritzsche; Abwehr: Willy
Utassy, Lucas Nitsche, Dominik Kopplin;
Mittelfeld: Robin Lohse, Marvin Richter;
Sturm: Nick Schubert; Wechselspieler:
Leon Alpha, Nick Bauer, Janne Renik
Enderlein, Luca Schönherr
Tore: 1:0, 17:0 Robin Lohse (1., 39.);
2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 15:0 Nick Schubert
(2., 3., 5., 7., 34.); 6:0, 7:0, 8:0,
10:0, 11:0, 12:0, 13:0 Marvin Richter
(11., 12., 14., 18., 19., 20., 21.); 9:0
Janne Renik Enderlein (17.); 14:0 Nick
Bauer (27.); 16:0 Lucas Nitsche (36.)
06.
November 2011 - Am Sonntag
siegte die BSG Motor Zschopau gegen den
FSV Motor Marienberg 6:0 (2:0) und baute
den Vorsprung, vor dem neuen
Tabellenzweiten Jahnsdorf, auf 6 Punkte
aus. Bei bestem Herbstwetter bot die BSG
den Zuschauern eine attraktive Partie.
Nur vor der Pause stotterte der
BSG-Motor kurzzeitig, dies konnten die
Gäste aber nicht nutzen. Trotzdem zeigte
sich Zschopaus Trainer Frank Seefeldt
nach der Partie sehr zufrieden: "So ein
Derby-Sieg hätte mehr Zuschauer
verdient. Trotzdem habe ich mich über
einige geglückte und einstudierte
Angriffe gefreut, welche auch zu Toren
führten. Wir haben in allen
Mannschaftsteilen überzeugt und
Marienberg nur einen Pfostenschuss
gestattet." Gegenüber der Partie in
Gornau rotierte Frank Seefeldt auf 3
Positionen. Für Raul Christant, Borislav
Tomoski und Jörg Romics rückten Marcel
Walczak, Rene Krupka und (nach
zweimonatiger Verletzungspause) Andre
Zöllner in die Startelf.
Nach einer 10-minütigen Abtastphase, in
der Marienberg durchaus gefällig
agierte, übernahm Zschopau mehr und mehr
das Zepter. So hatte der Gastgeber auch
durch Benjamin Uhlig die erste große
Chance. Doch er köpfte eine
mustergültige Flanke von Mario Schott
über das Gehäuse. Nach 17 Minuten dann
das 1:0 durch Dirk Ruttloff. Er wurde
von Sebastian Gillert auf die Reise
geschickt und vollendete von halbrechts
durch die Beine von Marienbergs Keeper
Sandro Breitfeld. Schon der übernächste
Angriff führte zum 2:0 (25.) Nachdem die
Gäste bei einem schnellen Einwurf von
Dirk Viererbe schliefen, tauchte Marcel
Walczak im "Sechzehner" auf und wurde
durch ein vermeintliches Foul gestoppt.
Ob das Foul Elfmeterwürdig war müssen
andere entscheiden. Eine Berührung war
jedenfalls da und auch zu hören. Den
Elfer knallte Steve Schüler erst im
Nachschuss unter die Latte. Dabei machte
Breitfeld seinem Ruf als "Elfertöter"
alle Ehre. Zurecht beschwerte er sich
danach, da kein Marienberger bei seinem
gehaltenen Strafstoß nachsetzte. Danach
tauchte nun der FSV erstmals und auch
schon zum letzten mal gefährlich vor
David Walther`s Tor auf. Ein platzierter
Schuss von Höhe Strafraum knallte
allerdings nur an den rechten Pfosen.
Mit dieser Chance ging auf Seiten der
Zschopauer die Verschnaufpause bis zur
Halbzeit los und es waren keine weiteren
Höhepunkte zu verzeichnen.
In der Pause stellte Seefeldt seine
Mannen weiter auf kontrollierte
Offensive ein und wollte das Flügelspiel
forcieren. Dies gelang dann schon mit
dem ersten gefährlichen Angriff der
zweiten Hälfte. Auf der linken Außenbahn
tankte sich Dirk Ruttloff gegen zwei
Marienberger durch und legte quer auf
den freistehenden Sebastian Gillert der
locker zum 3:0 einschieben konnte (54.).
Wer an ein Aufbäumen der Gäste dachte,
sah sich mehr als getäuscht. Keine
einzige Torchance konnte sich erspielt
werden und die Tormaschinerie gingen
weiter. Analog zum 3:0 setzte sich
Ruttloff links durch und zog in die
Mitte. Dort konnte er nur durch einen
Foul von Peters, der später zu unrecht
gelb/rot sah (79.), gestoppt werden. Den
diesmal klaren Elfer versenkt Steve
Schüler sicher zum 4:0 (62.). Damit
waren die Messen gelesen und Motor
Zschopau konnte einen oder gar zwei
Gänge zurückschalten. Marienberg wollte
ab diesem Zeitpunkt Schadensbegrenzung
betreiben und stand nun noch tiefer und
schlugen alle Bälle aus der eigenen
Hälfte. Nach 73 Minuten erhöte erneut
Ruttloff per Distanzschuss ins lange Eck
auf 5:0. Darauf gab es kurz Tumulte, da
Niccolo Schiller angeschlagen im
Strafraum lag. ICH ALS SCHÜTZE HABEN IHN
NICHT LIEGEN SEHEN UND MÖCHTE DADURCH
AUCH DIE SCHÄRFE RAUSNEHMEN, WELCHE VON
MARIENBERGER SEITE REINGEBRACHT WIRD.
Mit seiner letzen Aktion vor seiner
Auswechslung bereitete Dirk Ruttloff mit
einem Rückpass von der Grundlinie auf
Mario Schott den 6:0-Endstand vor.
Schott knallte die Kugel aus 11-Meter
links in die Maschen (80.). Weitere
Chancen von Dirk Viererbe und dem
eingewechselten Jörg Romics vereitelte
Sandro Breitfeld, der in Reihen der
Gäste der Beste Kicker auf dem Feld war.
Fazit: Der BSG-Sieg geht auch in dieser
Höhe in Ordnung. Für Marienberg wäre es
aufgrund dieser Vorstellung in der
Sandgrube wirklich zu einfach diverse
(ob berechtigt oder nicht)
Schiedsrichterentscheidungen als Grund
der Niederlage vorzuschieben.
Marienbergs Trainer Uwe Schmidt
jedenfalls war nach der Partie von der
Leistung seiner Elf sowie vom jungen
Referee aus Chemnitz bedient.
Am kommenden Sonntag steht Motor
Zschopau vor der Auswärtshürde BSV
Gelenau. Bei dem Gastgeber ist mit der
Rückkehr von Abwehrstratege Kay
Morgenstern zu rechnen, so dass dieses
Spiel natürlich wieder einen großen
Prüfstein für unsere Elf darstellt.
Anstoß ist 14.00 Uhr im Sportareal.
(dr23)
30.
Oktober 2011 - Erste Halbzeit
hui - zweite Halbzeit pfui. So könnte
man zusammenfassend die Partie der BSG
Motor Zschopau bei SV Germania Gornau
beschreiben. Am Ende kam Motor mit einem
blauen Auge davon, da Gornau beim Stand
von 2-2 eine hochkarätige Tormöglichkeit
hatte. Jedoch nahm Dirk Viererbe wenige
Minuten vor Ende der Partie Maß und
hämmerte aus 23 Meter den Ball zum
3:2-Erfolg in das Gehäuse von Gornaus
Keeper Rimsa. Damit belohnte sich Dirk
Viererbe auch für die starken Leistungen
der letzten Wochen. "Die erste Halbzeit
war von uns die beste Auswärtsleistung
der Saison, da hat alles gepasst und wir
waren durch Konter stets gefährlich. Wie
wir nach dem Seitenwechsel völlig
unnötig die Linie und die Zuordnung bei
den vielen hohen Bällen verloren ist mir
ein Rätsel. Trotzdem sehe ich den Sieg
als verdient an. Dieses Quätchen Glück
hat man auch mal wenn man vorne steht",
so Zschopau-Trainer Frank Seefeldt.
Ohne Marcel Walczak und Rene Krupka trat
die BSG von Beginn an kompakt auf und
versuchte über schnelle Konter zum
Torerfolg zu kommen. So scheiterten
Sebastian Gillert und Benjamin Uhlig
jeweils an Rimsa. Zschopau bemühte sich
den Ball ruhig zu spielen und in die
Lücken der Germania-Abwehr zu stechen,
oftmals (wie auch in der zweiten Hälfte)
hatten beide Schiedsrichter-Assistenten
allerdings die Fahne oben und
entschieden vermeintlich auf Abseits.
Darüber lässt sich am Stammtisch mehr
als streiten.
Die bis dato verdiente Führung gelang
Sebastian Gillert per humorlosen
Flachschuss ins lange Eck. Er wurde
hervorragend von Borislav Tomoski in
Szene gesetzt. Schon kurz darauf hatte
erneut Benjamin Uhlig seine Chance zu
erhöhen, doch er scheiterte an Rimsa`s
Fußabwehr. Im darauffolgenden Angriff
dann doch das 2:0 für Motor. Nachdem
sich die gesamte Gornauer Abwehr nicht
einig war schnappte sich Dirk Ruttloff
die Kugel und erzielte sein 8.
Saisontor. Damit zog er mit Nick Beyer
von Gornau in der Torschützenliste
gleich. Zu diesem Zeitpunkt war Zschopau
spielbestimmend und hatte das Zepter in
der Hand. Wie so oft schlug Gornau die
Bälle über Roy Löschner und Martin
Trinks die Bälle diagonal über den
Platz, diese stellten aber kaum Gefahr
da. So musste schon Motor den Ball "fast
vorlegen" damit der Gastgeber zum
Torerfolg kam. Nach einer unglücklichen
Kopfballrückgabe von Ruttloff legte Nick
Beyer überlegt quer auf Oliver Schubert
und der schoss vor dem Pausenpfiff zum
Anschlusstreffer ein. So ging es mit der
verdienten 2:1-Führung für die
Motorradstädter in die Kabinen.
Nach dem Wechsel wendete sich dann das
Blatt. Die Gäste stellten das
Fußballspielen größtenteils ein und
Gornau kam über Freistöße und Ecken
gefährlich vors BSG-Tor. Leider blieb
der Pfiff und der fällige Elfer nach
einem Foul an Mario Schott im Sechzehner
aus. Nur der Schiri weiß warum er auf
Weiterspielen entschied. Auf der
Gegenseite schlug trotz aller
Abwehrversuche der Ball zum 2:2 ein.
Nach eine Ecke konnte sich auch der
zweite Ex-Zschopauer in Gornauer Reihen,
Martin Trinks, in die Torschützenliste
eintragen. Er konnte völlig freistehend
einköpfen. Auf Zschopauer Seite war dies
mehr als ein Warnzeichen. Allerdings
muss man so ehrlich sein, dass Gornau
eben diese Großchance zum 3:2 liegen
ließ. Der Schuss von der Strafraumgrenze
zischte am Pfosten vorbei. Damit war der
Spielverlauf trotzdem auf den Kopf
gestellt und das Spiel stand auf der
Kippe. Die BSG brachte nun aber etwas
Ruhe in seine Abwehr, dafür sorgte auch
der nach Wochen zurückgekehrte Andre
Zöllner. So kam es dann zum umjubelten
Sonntagsschuss von Dirk Viererbe zum
3:2-Endstand. Die Hausherren hatten
danach zwar noch einen Torschuss (diesen
entschärfte David Walther mit einer
starken Fußabwehr), doch mit Geschick
wurde die Partie über die Zeit gebracht.
Damit gelang im dritten Anlauf ein Sieg
in Gornau nach deren Aufstieg. Insgesamt
ist der Auswärtsdreier aufgrund der
starken ersten Halbzeit verdient. Die
BSG Motor hätte sich aber auch mit einem
2:2 zufrieden geben müssen. Dieser
wichtige Auswärtssieg hält die BSG auf
Kurs zur Titelverteidigung. Insgesamt
war es entgegen aller Rivalität eine
faire Partie. Schon am kommenden Sonntag
steht das nächste Derby an. Zu Gast wird
der FSV Motor Marienberg sein. In diesem
Sinne "Motor ein Leben lang" (dr23)
F-Junioren ziehen ins
Pokal-Achtelfinale ein
In einem spannenden Pokalfight lösten
die Spieler der F-Junioren das Ticket
fürs Achtelfinale. Das Spiel, welches in
seinem Verlauf stark dem Saisonspiel
gegen Burkhartsdorf ähnelte, wurde durch
eine deutliche Steigerung im 2.
Abschnitt gewonnen. Die Gäste aus
Leukersdorf zeigten von der ersten
Minute an viel Einsatz und Leidenschaft
und passten den Ball geschickt durch die
eigenen Reihen. Unserer Elf, welche sich
am Samstag (im Übungskick gegen einige
E-Junioren) noch in vorzüglicher Form
präsentiert hatte, gelang dagegen im
ersten Abschnitt wenig. Viel zu passiv
agierten die Spieler und ließen den
Gästen so immer genug Platz und Zeit, um
die Bälle in Ruhe passen zu können. Dies
taten sie dann auch und wir liefen dem
Ball zumeist hinterher. Da wir ohne
Zugriff auf unsere Gegner auch unser
Angriffsspiel nicht wie gewohnt
entfalten konnten, war die Führung der
Gäste folgerichtig. Mitte des ersten
Abschnittes kämpften wir uns langsam ins
Spiel. Doch entweder standen wir uns vor
dem Tor selbst im Weg oder scheiterten
mit besten Chancen am Gästekeeper. Da
wir aus dem Spiel heraus kein Tor
erzielten, musste ein Standart für den
Ausgleich herhalten. Marvin hämmerte den
Ball aus ca. 15 Metern hoch ins Tor. Die
Freude über den Ausgleich währte aber
nicht lang, da die Gäste im Gegenzug
eine weitere Unsicherheit unserer Abwehr
zur erneuten Führung nutzten und
verdient mit 2:1 in die Pause gingen.
Nachdem sich die Mannschaft in der Pause
nochmal auf den 2. Abschnitt
eingeschworen hatte, sollte es gelingen
das Spiel zu drehen. Angetrieben von
Marvin, der in der Offensive immer mehr
aufdrehte, gelang es uns das Spiel mehr
und mehr in die Gästehälfte zu
verlagern. Mit zwei sehenswerten
Aktionen brachte er unsere Elf schnell
mit 3:2 in Front. Als Nick Schubert mit
schönem Fernschuss auf 4:2 erhöhte, war
die Vorentscheidung gefallen. Trotz
vieler Wechsel kamen die Gäste kaum noch
gefährlich vor unser Tor. Die Abwehr um
Lucas und Willy stand im zweiten
Abschnitt deutlich sicherer und gewann
die meisten Bälle frühzeitig. Der
Anschlusstreffer in der Schlussminute
sollte die letzte Aktion in einem Spiel
sein, welches dem Charakter eines
klassischen Pokalspiels locker gerecht
wurde. (nr)
Aufstellung:
Tor: Justin Fritzsche; Abwehr: Willy
Utassy, Lucas Nitsche, Nick Bauer;
Mittelfeld: Robin Lohse, Marvin Richter;
Sturm: Nick Schubert; Wechselspieler:
Leon Alpha, Janne Renik Enderlein,
Helene Sprunk, Elias Walther
Tore: 0:1 (4.); 1:1, 2:2, 3:2 Marvin
Richter (16., 21., 24.); 1:2 (17.); 4:2
Nick Schubert (30.); 4:3 (40.)
16.
Oktober 2011 - Am 7. Spieltag
musste die BSG Motor Zschopau zum
zweiten mal in dieser Saison eine
Punkteteilung hinnehmen. Nach einer
starken Auswärtspartie gegen einen
lauernden Gastgeber, Blau-Weiß
Schwarzenberg, endete die Partie 1:1
(0:0).
"Für meinen Geschmack sind wir mit den
vielen Angriffen und Tormöglichkeiten zu
fahrlässig umgegangen. Das ist das
einzige was wir uns vorwerfen lassen
müssen. Nach den zuletzt durchwachsen
Auswärtsleistungen war dies allerdings
eine erhebliche Steigerung, da der Ball
im gesamten Spielverlauf ohne
Leistungsschwankungen gut in den eigenen
Reihen lief. Vorallem über die Außen
sind wir immer wieder gefährlich
gewesen. Nach dem Rückstand hatte
Schwarzenberg keine einzige Chance
mehr", so BSG-Coach Frank Seefeldt.
Pechvogel der Partie auf Motor`s Seiten
war der sonst starke Rückhalt David
Walther. Er sah bei einer harmlosen
Flanke sehr unglücklich bei seiner
versuchten Abwehr aus. Doch die
Mannschaft machte ihm keinen Vorwurf und
bließ danach sofort zur Attacke auf den
Ausgleich.
Anders als bei anderen
Auswärtsauftritten legte Zschopau
diesmal zu Beginn der Partie los wie die
Feuerwehr. Vorallem über die linke
Seiten mit dem besten Spieler des Tages,
Dirk Viererbe, und Sebastian Gillert
wurden etliche gefährliche Angriffe
vorgetragen. Leider entschied das
Schiedsrichtertrio nach 2 Minuten auf
Abseits, nachdem Rene Krupka angeblich
aus Abseitsposition den Ball aus 10
Metern ins Tor wuchtete. Obwohl er aus
dem Rückraum startete blieb der Jubel
aus. Schwarzenberg wartete ab und
verlegte sein Spiel auf schnelle Konter.
Diese wurden aber vom starken
Innenverteidiger-Duo Borislav Tomoski
und den zurückgekehrten Dominik Messig
entschärft. Bis auf zwei ungefährliche
Schüsse aus der Diszanz musste sich
David Walther nicht beweisen. Anders auf
der Gegenseite. Allein Benjamin Uhlig
und Mario Schott hatten jeweils zwei
Großchancen. Entweder konnte der
Blau-Weiß Keeper retten oder die Kugel
strich am Gehäuse vorbei. Die dickste
Chance hatte allerdings wie so oft in
letzter Zeit Rene Krupka per Kopfball.
Er köpfte eine brandgefährliche Flanke
von Dirk Viererbe aus 5-Metern über das
Tor und ärgerte sich noch auf der
Heimfahrt schwarz. Laut Insiderkreisen
ist am Dienstag für Rene das
Kopfballbendel aufgebaut. So ging es
torlos in die Kabine.
Für den zweiten Durchgang war die Route
klar: Zschopau spielt auf Sieg! Doch
erstmal musste der frühe Rückstand nach
dem Wechsel schnell verdaut werden.
David selbst ärgerte sich am meisten
über seinen Aussetzer. Captain Marcel Walczak gab den Weg vor und kurbelte das
Spiel an. Bis auf Konteransätze tauchte
Schwarzenberg nicht mehr gefährlich vor
Motor`s Tor auf. Zschopau drückte nun
auf den Ausgleich. Fernschüsse, scharfe
Flanken und Kopfbälle fanden nicht ins
Ziel. So musste der Altmeister
Borislav Tomoski mit nach vorn um den
Ausgleich per abgefälschten Schuss zu
erzielen. Für ihn war es der erste
Treffer der Saison. Schwarzenbergs
Schlussmann blieb dabei ohne Chance. Nun
lief die Angriffsmaschinerie auf
Hochtouren. Erneut wurden beste Flanken
per Kopf nicht verwertet. Jörg Romics
nach Ecke von Walczak und Benjamin Uhlig
nach Vorlage von Dirk Ruttloff brachten
die Kugel nicht über die Torlinie, so
dass die Partie mit dem 1:1 endete.
Fazit: Das Unentschieden geht objektiv
betrachtet in Ordnung. Bitter nur, dass
Schwarzenberg keine echte hochkarätige
Torchance besaß und den Punkt damit auf
der Habenseite verbuchen konnte. Es war
eine faire und ansehnliche Partie. Von
der Spieleröffnung die beste
Auswärtspartie der Saison. Bleibt zu
hoffen, dass die Motoren den Punkten in
der Endabrechnung nicht nachtrauen
müssen. In diesem Sinne "Motor ein Leben
lang". (dr23)
16.
Oktober 2011 - Am 7. Spieltag
musste die BSG Motor Zschopau zum
zweiten mal in dieser Saison eine
Punkteteilung hinnehmen. Nach einer
starken Auswärtspartie gegen einen
lauernden Gastgeber, Blau-Weiß
Schwarzenberg, endete die Partie 1:1
(0:0).
"Für meinen Geschmack sind wir mit den
vielen Angriffen und Tormöglichkeiten zu
fahrlässig umgegangen. Das ist das
einzige was wir uns vorwerfen lassen
müssen. Nach den zuletzt durchwachsen
Auswärtsleistungen war dies allerdings
eine erhebliche Steigerung, da der Ball
im gesamten Spielverlauf ohne
Leistungsschwankungen gut in den eigenen
Reihen lief. Vorallem über die Außen
sind wir immer wieder gefährlich
gewesen. Nach dem Rückstand hatte
Schwarzenberg keine einzige Chance
mehr", so BSG-Coach Frank Seefeldt.
Pechvogel der Partie auf Motor`s Seiten
war der sonst starke Rückhalt David
Walther. Er sah bei einer harmlosen
Flanke sehr unglücklich bei seiner
versuchten Abwehr aus. Doch die
Mannschaft machte ihm keinen Vorwurf und
bließ danach sofort zur Attacke auf den
Ausgleich.
Anders als bei anderen
Auswärtsauftritten legte Zschopau
diesmal zu Beginn der Partie los wie die
Feuerwehr. Vorallem über die linke
Seiten mit dem besten Spieler des Tages,
Dirk Viererbe, und Sebastian Gillert
wurden etliche gefährliche Angriffe
vorgetragen. Leider entschied das
Schiedsrichtertrio nach 2 Minuten auf
Abseits, nachdem Rene Krupka angeblich
aus Abseitsposition den Ball aus 10
Metern ins Tor wuchtete. Obwohl er aus
dem Rückraum startete blieb der Jubel
aus. Schwarzenberg wartete ab und
verlegte sein Spiel auf schnelle Konter.
Diese wurden aber vom starken
Innenverteidiger-Duo Borislav Tomoski
und den zurückgekehrten Dominik Messig
entschärft. Bis auf zwei ungefährliche
Schüsse aus der Diszanz musste sich
David Walther nicht beweisen. Anders auf
der Gegenseite. Allein Benjamin Uhlig
und Mario Schott hatten jeweils zwei
Großchancen. Entweder konnte der
Blau-Weiß Keeper retten oder die Kugel
strich am Gehäuse vorbei. Die dickste
Chance hatte allerdings wie so oft in
letzter Zeit Rene Krupka per Kopfball.
Er köpfte eine brandgefährliche Flanke
von Dirk Viererbe aus 5-Metern über das
Tor und ärgerte sich noch auf der
Heimfahrt schwarz. Laut Insiderkreisen
ist am Dienstag für Rene das
Kopfballbendel aufgebaut. So ging es
torlos in die Kabine.
Für den zweiten Durchgang war die Route
klar: Zschopau spielt auf Sieg! Doch
erstmal musste der frühe Rückstand nach
dem Wechsel schnell verdaut werden.
David selbst ärgerte sich am meisten
über seinen Aussetzer. Captain Marcel Walczak gab den Weg vor und kurbelte das
Spiel an. Bis auf Konteransätze tauchte
Schwarzenberg nicht mehr gefährlich vor
Motor`s Tor auf. Zschopau drückte nun
auf den Ausgleich. Fernschüsse, scharfe
Flanken und Kopfbälle fanden nicht ins
Ziel. So musste der Altmeister
Borislav Tomoski mit nach vorn um den
Ausgleich per abgefälschten Schuss zu
erzielen. Für ihn war es der erste
Treffer der Saison. Schwarzenbergs
Schlussmann blieb dabei ohne Chance. Nun
lief die Angriffsmaschinerie auf
Hochtouren. Erneut wurden beste Flanken
per Kopf nicht verwertet. Jörg Romics
nach Ecke von Walczak und Benjamin Uhlig
nach Vorlage von Dirk Ruttloff brachten
die Kugel nicht über die Torlinie, so
dass die Partie mit dem 1:1 endete.
Fazit: Das Unentschieden geht objektiv
betrachtet in Ordnung. Bitter nur, dass
Schwarzenberg keine echte hochkarätige
Torchance besaß und den Punkt damit auf
der Habenseite verbuchen konnte. Es war
eine faire und ansehnliche Partie. Von
der Spieleröffnung die beste
Auswärtspartie der Saison. Bleibt zu
hoffen, dass die Motoren den Punkten in
der Endabrechnung nicht nachtrauen
müssen. In diesem Sinne "Motor ein Leben
lang". (dr23)
09.
Oktober 2011 - In einem
spannenden Pokalspiel zog die BSG gegen
einem vor allem in der 1. Halbzeit
ebenbürtigen Kreisligisten aus
Großrückerswalde ins Viertelfinale des
Erzgebirgspokals ein. Bei schönstem
Herbstwetter stellte Coach Seefeldt sein
Team auf mehreren Positionen um, um auch
den Spielern, die zuletzt seltener zum
Einsatz kamen eine Chance zu geben. Für
Marcel Walczak (Erkältung), Dirk
Viererbe und Benjamin Uhlig rückten Alex
Dörfler, Martin Winterhoff und Dominik
Messig in die 1. Elf.
Viele Zuschauer rieben sich die Augen,
wie gut die „Rückschwalner“ in der 1.
Halbzeit mithalten konnten. Auf Seiten
der Zschopau Fans mag man von einem
Deja-Vu Erlebnis der letzten
Auswärtspartie in Auerbach sprechen. Zu
umständlich und langsam wurden die
Angriffe Richtung Gastgebertor
vorgetragen. Viel zu oft wurden lange,
diagonale Bälle geschlagen anstatt die
Grundlinie zu suchen und so in den
Rücken der Abwehr zu gelangen. Dennoch
ging Motor nach ca. 5 Minuten in
Führung. Mario Schott nutzte dabei eine
Unsicherheit des
Großrückerswalder-Keepers aus, der viel
zu zögerlich aus seinem Gehäuse kam,
umkurvte ihn und schob unbedrängt ins
Tor ein. Doch quasi im Gegenzug konnte
Großrückerswalde ausgleichen. Nach einer
unübersichtlichen Situation in unserem
16er konnte Hilbert ausgleichen. Doch es
kam noch schlimmer. Einen Freistoß aus
dem rechten Halbfeld konnte erneut
Hilbert zur bis dahin nicht unverdienten
Führung unbedrängt einschieben. Das
Spiel wurde in der Folgezeit immer
fahriger. Ballverluste auf beiden Seiten
waren die Folge. Mit dem einzig guten
Spielzug der 1. Halbzeit über 2-3
Stationen, als der Ball endlich mal
schnell gespielt wurde, konnte
Ersatzkapitän „Rudi“ Ruttloff
ausgleichen. Er wurde wunderschön im
Strafraum freigespielt und schloss
unhaltbar ins linke Eck ab. Mit einem
2:2 ging es in die Halbzeit.
Diese begann dann mit einer Umstellung
auf Seiten unserer Motoren. Dirk
Viererbe ersetzte Martin Winterhoff und
rückte auf die linke Position der 4er
Abwehrkette. Dominik Messig rückte auf
die rechte Abwehrseite und Steve
Schüler/Jörg Romics bildeten nun das
Innenverteidiger Duo. An unserem Spiel
änderte sich dabei aber wenig. Zwar
stand man hinten etwas sicher und
brachte Dirk Viererbe über links etwas
Schwung ins Spiel der BSG, aber doch
blieb nach vorne vieles Stückwerk.
Einzig alleine Einzelaktion über Mario
Schott, der bei einen seiner vielen
Versuche die Latte traf, und Dirk
Ruttloff sorgten für Gefahr. Die letzte
Viertelstunde des Spiels wurde dann noch
mal etwas hektischer. Nach einem Foul an
Gillert im 16er, der deutlich umgerissen
wurde, blieb der Pfiff des
Unparteiischen noch aus um 5 Minuten
später dann doch auf den Punkt zu
zeigen. Vorausgegangen war ein eher
harmloses Foul an Ruttloff im Strafraum.
Aber ausgleichende Gerechtigkeit eben.
Nachdem Steve Schüler den letzten
Elfmeter noch verschossen hatte,
verwandelte er diesmal in gewohnter
Manier sicher. Großrückerswalde
versuchte jetzt noch einmal alles, mehr
als ein Freistoß, der an den Pfosten
klatschte, sprang aber nicht heraus. So
blieb es beim 3:2 für Motor Zschopau und
der Einzug ins Viertelfinale versüßte
das Wochenende, nachdem am Freitag schon
zünftig ein Mannschaftsabend beim
Griechen gefeiert wurde.
„Nicht gut gespielt, aber trotzdem
gewonnen und eine Runde im Pokal weiter.
Damit kann ich sicherlich leben, mit dem
Spiel meiner Mannschaft eher weniger“,
so lautete Trainer Seefeldts Fazit.
Kapitän Ruttloff meinte dagegen, „dass
wir vor 2 Jahren solche Spiele noch
verloren hätten“. Das einzige was zählt
ist das man eine Runde weiter ist und
auch hoffentlich in Zukunft noch eine
gute Rolle im Pokal spielen wird. In
diesem Sinne „Motor ein Leben lang“. (Bax)
02.
Oktober 2011 - Bei bestem
Herbstwetter war der Rahmen für einen
starken BSG-Auftritt gegeben. Vor
heimischer Kulisse zerlegte die BSG
Motor Zschopau den FSV Burkhardtsdorf
6:0 (3:0) und zeigte zudem trotz des
Fehlens von Andre Zöllner, Dominik
Messig und David Butz eine hervorragende
Partie für die Zuschauer. Damit wurde
auch die dritte Heimpartie der jungen
Saison im eigenen Stadion gewonnen und
die Tabellenführung vor der
Überraschungself aus Drebach verteidigt.
Erstmals in dieser Saison verzichtete
Motor-Trainer Frank Seefeldt auf die
Viererkette um im Mittelfeld fester
zuzupacken. Diese Rechnung ging vollends
auf, den Borislav Tomoski und Marcel
Walczak gaben den Takt vor und räumten
in der Defensive fast alle Angriffe der
Gäste ab. Nur in den ersten 10 Minuten
schien Burkhardtsdorf gegenhalten zu
können und zeigte Biss, doch schon nach
sechs Minuten schlug Dirk Ruttloff nach
einer starken Kombination mit Walczak
zu. Er umdribbelte den Gäste-Keeper und
schob ins leer Tor. Danach boten sich
Motor durch Ruttloff, René Krupka (wie
Sebastian Gillert ansprechende Partie),
Benjamin Uhlig etliche
Einschussmöglichkeiten, allein die
Genauigkeit fehlte. Erneut nach Zuspiel
von Walczak traf Ruttloff per 20-Meter
Knaller zum überfälligen 2:0 in der 26.
Minute. Burkhardtsdorf selbst kam nur
sporadisch vor das Zschopauer Gehäuse
und fand bei zwei Torschüssen in David
Walther seinen Meister. Vor der Pause
erhöhte Motor sogar auf 3:0 und die
vermeintliche Vorentscheidung. Eine
Zuspiel von Steve Schüler verlängerte
Ruttloff in den Rücken der zu
hochstehenden Gästeabwehr. Benjamin
Uhlig nahm die Kugel volley und drosch
den Ball über den Torwart in die
Maschen. Dieses Tor war bezeichnend für
die Gäste und deren taktische
Einstellung. Viel zu oft stand die
Viererkette zu offen und bot viel Raum
für schnell Konter im eigenen Stadion.
Die Marschroute für die zweite Hälfte
war klar: Weiter Druck machen und Tore
machen, ohne die Linie zu verlieren.
Ganz nach dem Geschmack von Coach
Seefeldt. Gesagt getan erhöhte diesmal
Walczak selbst mit seinem ersten
Saisontor zum 4:0 und ließ die Gäste
vollends verzweifeln. 3 Burkhardtsdorfer
konnten unseren Kapitän nicht stoppen.
Mittlerweile lief der Ball wie
geschmiert durch die eigenen Reihen, da
wurde es Oldie-Tomoski auch verziehen,
wenn er denn mal mehrere Dribblings
ansetzte ohne Torerfolg. Mit seinem
dritten Tor in diesem Spiel erhöhte
Ruttloff erneut aus der Distanz auf 5:0
(56.). Den Schlusspunkt beim starken
Heimauftritt setzte Walczak mit seinem
zweiten Treffer zum 6:0-Endstand. „Es
war für die Zuschauer und natürlich für
mich schön anzuschauen. Viele Angriffe
sahen richtig gut aus und führten zu
Toren. Ich hoffe meine Mannschaft
schätzt den Sieg auch richtig ein und
findet auch im Pokal die richtige
Einstellung. Ich kenne meine
Pappenheimer“, sagte mit einem
Schmunzeln Motor-Coach Frank Seefeldt.
Ein Selbstläufer wird dies keinesfalls.
Auch wenn Mario Schott diesmal ein
Treffer verwehrt geblieben ist, ackerte
er für die Mannschaft und kann voller
Vorfreude auf die Pokalhürde bei seinem
Heimatverein SV Großrückerswalde am
kommenden Sonntag, 14 Uhr, sein. (dr23)
Zweite klettert auf einen
Aufstiegsplatz
Dank eines 2:0 gegen den Herolder SV
finde sich die BSG-Reserve nun auf
Kreisklasse-Tabellenrang zwei wieder.
Felix Hanisch vor und Toni Niekammer
nach dem Seitenwechsel trafen für Motor.
Gegen keineswegs harmlose Gäste agierte
Motor konsequenter im Abschluss und
hatte bei zwei Lattentreffern des HSV
das nötige Quäntchen Glück. (jk)